Bei Werder Bremen sorgt das Fehlen eines absoluten Schlüsselspielers derzeit für reichlich Spekulationen. Romano Schmid stand in den vergangenen Tagen nicht auf dem Trainingsplatz. Auch für das anstehende Doppel-Testspiel am Samstag gegen den SC Paderborn droht der österreichische Nationalspieler auszufallen. Der Verein begründet das Fehlen der neuen Nummer zehn offiziell mit Belastungssteuerung aufgrund leichter muskulärer Probleme.
Doch bei einem Profi wie Schmid lässt das gewohnte Rotieren des Transfer-Karussell in den Sommermonaten naturgemäß nicht lange auf sich warten.
Dass der 26-Jährige Begehrlichkeiten bei anderen Klubs weckt, ist nach der vergangenen Saison keineswegs verwunderlich. In der Spielzeit 2025/26 avancierte der Österreicher endgültig zu einem der wichtigsten Leistungsträger im Bremer Angriffsspiel. Mit vier Toren und starken acht Vorlagen in 34 Bundesliga-Einsätzen stellte er seinen immensen Wert für die Mannschaft eindrucksvoll unter Beweis.
Reges Interesse nach starker WM in Nordamerika
Wie die DeichStube berichtet, gibt es im Hintergrund durchaus reges Interesse an dem 26-jährigen Offensivakteur. Schmid hat mit starken Auftritten und einem Traumtor für Österreich bei der Weltmeisterschaft 2026 auf sich aufmerksam gemacht.
Ein überstürzter Abschied von der Weser steht allerdings keineswegs unmittelbar bevor. Aktuell liegen den Bremer Verantwortlichen noch keine konkreten Zahlen oder unterschriftsreifen Angebote vor.
Werder geht in die Vertrags-Offensive

Werders sportliche Führung um Peter Niemeyer will einen Abschied des Spielmachers ohnehin vermeiden. Schmids aktueller Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. Ein ablösefreier Abgang im kommenden Jahr ist für den Bundesligisten kein Thema.
Laut einem Bericht der Bild-Zeitung bereiten die Bremer Verantwortlichen daher bereits ein neues Millionen-Angebot vor, um den Österreicher langfristig an den Verein zu binden.
"Natürlich ist es unser Bestreben, einen Spieler wie Romano nicht ablösefrei ziehen zu lassen. Wir sind im Austausch und werden die Gespräche über eine Verlängerung sicher in Kürze konkret werden lassen", betonte Niemeyer.
Personelle Engpässe vor dem Doppel-Test
Dass Schmid im Training pausierte, passt zur derzeitigen personellen Wackellage an der Weser. Neben dem Österreicher mussten in dieser Woche zeitweise gleich acht weitere Profis kürzertreten – darunter Skelly Alvero, Niklas Stark und Felix Agu.
Ein Verkauf von Schmid würde Werder zwar wichtige Millionen-Einnahmen einbringen, für die mit der ablösefreien Verpflichtung von Chuki vorab gebaut wurde. Sportlich plant Trainer Daniel Thioune jedoch weiterhin fest mit seinem zentralen Strategen für die neue Saison.
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