Trainings-Abbruch in Leipzig! Zwei Stars in Behandlung
Von Leonard Schmidt

Nach den Feiertagen wollte RB Leipzig im portugiesischen Almancil wieder in den Rhythmus finden. Die äußeren Bedingungen spielten dabei jedoch nur bedingt mit. Auf der Trainingsanlage "The Campus" machte den Sachsen weniger die Sonne als vielmehr wechselhaftes Wetter zu schaffen. Am Samstag folgten dann auch sportlich unschöne Momente.
Geht nach Portugal – da ist es warm und sonnig, haben sie gesagt. 🫣 pic.twitter.com/t8X8NT6qkR
— RB Leipzig (@RBLeipzig) January 3, 2026
Gulácsi und Romulo vorzeitig raus
Während der Einheiten am Samstag mussten gleich zwei Spieler das Training abbrechen. Torhüter Peter Gulácsi klagte laut einem Bericht der Bild über Beschwerden im Bein. Der Ungar verließ den Platz gemeinsam mit Physiotherapeut Simeon Unger. Nach aktuellem Stand soll es sich dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme gehandelt haben, um kein unnötiges Risiko einzugehen.
Deutlich unangenehmer wirkte die Situation bei Stürmer Romulo. Nach einem Zweikampf mit Kosta Nedeljković humpelte der Angreifer dem Bericht zufolge vom Feld. Auch hier fehlt bislang eine offizielle Einschätzung des Klubs, sodass offen bleibt, wie schwer die Blessur tatsächlich ist.
Unverzichtbares Duo
Ein längerer Ausfall der beiden wäre sportlich heikel. Leipzig liegt aktuell nur drei Punkte hinter Rang zwei, der Vorsprung auf die Plätze außerhalb der europäischen Ränge beträgt jedoch lediglich vier Zähler. Von Sicherheit kann also keine Rede sein.
Gulácsi mit 15 Startelfeinsätzen und Romulo mit zehn zählen in dieser Saison klar zum engeren Kreis von Trainer Ole Werner. Beide sind absolute Leistungsträger, Romulo ist mit vier Treffern hinter Christoph Baumgartner und Yan Diomande der beste Torjäger der Sachsen. Sein Profil als bulliger Mittelstürmer gibt es so im Kader nicht nochmal.
Wochen der Wahrheit
Die Verletzungen kommen für Leipzig zur absoluten Unzeit, schließlich steht RB gerade nach den jüngsten Niederlagen gegen Union Berlin und die TSG Hoffenheim unter Zugzwang und braucht möglichst alle Kräfte an Bord, um die Richtung für die zweite Saisonhälfte festzulegen.
Am 10. Januar steht für die Roten Bullen das erste Pflichtspiel des Jahres gegen den FC St. Pauli an. Bis dahin wird man die Situation der beiden Problemfälle genau beobachten müssen, in der Hoffnung, dass sich die Sorgen schnell wieder legen.
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