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Trainerknall bei englischem Top-Klub

Nach nur sechs Wochen im Amt reagiert Tottenham auf die anhaltende Krise im Abstiegskampf und trennt sich mit sofortiger Wirkung von Igor Tudor.
Igor Tudor muss bei Tottenham die Segel streichen
Igor Tudor muss bei Tottenham die Segel streichen | Robin Jones/GettyImages

Bei Tottenham Hotspur ist die nächste Trainerentscheidung gefallen. Wie der Klub offiziell bestätigte, wurde Igor Tudor mit sofortiger Wirkung freigestellt. Der 47-Jährige muss die Spurs bereits nach rund sechs Wochen und lediglich sieben Pflichtspielen wieder verlassen. Somit endet ein weiteres kurzes Trainer-Kapitel in einer ohnehin turbulenten Saison.

Erhoffter Effekt bleibt aus

Tudor war im Februar als Krisenmanager verpflichtet worden, um die sportliche Talfahrt zu stoppen. Doch statt einer Trendwende verschärfte sich die Situation weiter. Niederlagen gegen Arsenal, Fulham und Crystal Palace sowie zuletzt das klare 0:3 gegen Nottingham Forest ließen Tottenham immer tiefer in den Abstiegskampf der Premier League rutschen. Aktuell steht der Klub nur auf Rang 17 mit lediglich einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Besonders alarmierend: Die Spurs warten mittlerweile seit 13 Ligaspielen auf einen Sieg. Eine Negativserie, die den Druck auf die Verantwortlichen zuletzt massiv erhöht hatte.

Auch auf internationaler Bühne blieb der erhoffte Impuls aus. Zwar erreichte Tottenham das Achtelfinale der Champions League, doch dort war früh Schluss. Vor allem die deutliche 2:5-Niederlage bei Atletico Madrid sorgte intern für Diskussionen - besonders wegen mutiger, aber riskanter Personalentscheidungen des Trainers.

Tottenham reagiert – Nachfolger gesucht

Die Klubführung zog nun die Konsequenzen und trennte sich neben Tudor auch von Teilen seines Trainerteams, darunter Torwarttrainer Tomislav Rogic und Konditionstrainer Riccardo Ragnacci.

Wer die Mannschaft im Saisonendspurt übernehmen wird, ist noch offen, eine Entscheidung soll jedoch zeitnah fallen. Klar ist: Tottenham steht vor entscheidenden Wochen und hofft, mit dem nächsten Trainerwechsel doch noch die Wende im Abstiegskampf zu schaffen.

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