Im Sommer 2023 kam der Spanier Andoni Iraola auf die Insel und heuerte als Cheftrainer beim AFC Bournemouth an. Drei Jahre später wird der 43-Jährige die Cherries wieder verlassen. Das teilte der Tabellenelfte der Premier League am Dienstagnachmittag offiziell mit.
Iraola hatte Bournemouth in seinen ersten beiden Jahren mit Rang zwölf und neun jeweils souverän im englischen Oberhaus gehalten und sich auch als Spielerentwickler einen Namen gemacht. Antoine Semenyo (Man City), Ilya Zabarnyi (PSG), Dean Huijsen (Real Madrid) und Milos Kerkez (Liverpool) lauten die prominentesten und lukrativsten Bournemouth-Verkäufe der vergangenen Monate. In den letzten beiden Transfer-Fenstern (Sommer '25 und Winter '26) haben die Cherries so über 310 Millionen Euro Ablöse eingenommen – bei knapp der Hälfte an Ausgaben.
Zieht es Iraola nach Newcastle?
Kurzum: Iraola wird ein begehrter Name auf dem Trainermarkt im Sommer sein. Schon jetzt wird der Spanier als heißer Kandidat bei Crystal Palace als Nachfolger von Oliver Glasner gehandelt. Dazu könnte es bei einigen Topklubs auf der Insel Bedarf geben. Neben Liverpool auch bei Newcastle United, wo Eddie Howe in der Kritik steht. Iraola wird auch bei den Magpies schon ins Spiel gebracht.
Dem Vernehmen nach könnte auch ein Trainerjob bei Brighton frei werden, weil dort Fabian Hürzeler mit einem Abschied liebäugelt. Bayer Leverkusen soll den Aufstiegstrainer des FC St. Pauli als Wunsch-Nachfolger von Kasper Hjulmand im Sommer ausgemacht haben.

Und auch bei Manchester United ist noch unklar, wer ab kommender Saison an der Seitenlinie steht. Michael Carrick ist derzeit nur eine Interimslösung, auch wenn sich die Stimmen aus der Mannschaft mehren, dass der Ex-Profi fest im Amt bleiben sollte.
Rose heißer Kandidat bei den Cherries
Bournemouth wiederum braucht einen Nachfolger für Erfolgscoach Iraola. Laut The Athletic gilt Kieran McKenna von Ipswich Town als heißer Kandidat. Ein anderer Name, der auf der Cherries-Liste stehen soll: Marco Rose. Ben Jacobs und Alex Crook von talkSPORT berichten, dass der ehemalige Bundesliga-Trainer ebenfalls zu den führenden Kandidaten auf der Bournemouth-Liste gehöre.
Rose ist seit Ende März 2025 ohne Trainerjob. Zuvor hatte er in der Bundesliga RB Leipzig, den BVB und Gladbach trainiert. In den vergangenen Monaten galt der 49-Jährige immer wieder als möglicher Kandidat auf einen Posten in der Premier League. Rose selbst würde der Schritt auf die Insel wohl sehr reizen.
