Mit zwei Erfolgen am Stück konnte der 1. FC Kaiserslautern seine Negativ-Serie von sechs sieglosen Spielen in Folge zuletzt noch beenden. Doch am vergangenen Wochenende folgte mit der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn der erneute Rückschlag, der die Aufstiegsträume der Roten Teufel (vorerst) platzen ließ. Gleichzeitig wuchs auch die Kritik an FCK-Trainer Torsten Lieberknecht.
Trotz acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz scheint dieser aber nach wie vor fest im Sattel zu sitzen. Wie die Bild berichtet, ist Lieberknechts Posten auch nach der Pleite gegen Paderborn nicht gefährdet.
Sind die Schiedsrichter an den FCK-Niederlagen schuld?
Aus Sicht der Lautern-Bosse tragen die Schiedsrichter eine größere Schuld an den Ergebnissen als Lieberknecht. Dem Bericht zufolge schützen die vielen 50:50-Entscheidungen der Unparteiischen, die nur selten zu Gunsten der Pfälzer gepfiffen werden, den 52-Jährigen vor einer Trainerdiskussion.
Eine kontroverse Entscheidung der Schiedsrichter sorgte auch gegen Paderborn dafür, dass Kaiserslautern das nächste wichtige Duell gegen einen direkten Konkurrenten verlor. Dabei fuhr Lieberknecht so sehr aus der Haut, dass er in der Halbzeitpause die Gelb-Rote Karte sah und bei der kommenden Partie beim VfL Bochum (Samstag, 20:30 Uhr) gesperrt fehlen wird.
"Da muss ich mich besser im Griff haben. Aber das gelingt mir nicht immer."FCK-Trainer Torsten Lieberknecht
"Wenn ich dem Schiedsrichter sage, dass ich das Gefühl habe, dass sie als Gespann insgesamt sehr überfordert wirken, bekomme ich eben eine Gelbe Karte. Und wenn ich den Platz betrete, wenn auch nicht unbedingt gestikulierend, dann gibt es Gelb-Rot. Da muss ich mich besser im Griff haben. Aber das gelingt mir nicht immer", zeigte Lieberknecht nach dem Spiel Einsicht.
Angesprochen auf den nicht gegebenen Elfmeter nach einem vermeintlichen Foul an FCK-Angreifer Norman Bassette sagte der Rotsünder jedoch: "Ich habe in letzter Zeit keinen klareren Elfmeter gesehen als diesen. Das ist genau das, was wir wollten: schnell nach vorne spielen, um Torgefahr auszustrahlen und so eine Situation zu erzwingen. Dass wir diesen Elfmeter nicht bekommen haben, ist extrem bitter."
Vor der Pause führte dafür ein umstrittener Freistoßpfiff zum Gegentor. "Das war kein Foul. Da sind wir uns ja einig. Aber was soll ich machen? Ich kann nur das bewerten, was ich vor Ort sehe", ärgerte sich Lieberknecht, der die Schiedsrichterentscheidungen am kommenden Wochenende nur von der Tribüne aus bewerten wird.
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