Trainer-Debakel: BVB-Legende muss nach 8 Spielen wieder gehen

Für Lukasz Piszczek läuft es im Trainergeschäft noch nicht rund.
Lukasz Piszczek wurde gefeuert
Lukasz Piszczek wurde gefeuert | NurPhoto/GettyImages

Seinen ersten Trainerjob auf Profiebene hatte sich Lukasz Piszczek sicherlich anders vorgestellt!

Der Pole, der in der kurzen Amtszeit von Nuri Sahin beim BVB als Co-Trainer fungiert hatte, hatte im November letzten Jahres erstmals als Chefcoach bei GKS Tychy angeheuert. Piszczek sollte den polnischen Zweitligisten vor dem Abstieg retten, doch seine Ausbeute war derart schlecht, dass er seinen Job nach nur acht Spielen schon wieder los ist. Die Trennung soll im beiderseitigem Einvernehmen erfolgt sein.

"Der Verein und der Trainer einigten sich auf die Bedingungen der Zusammenarbeit, wobei das Wohlergehen des Klubs an erster Stelle stand. GKS Tychy dankt Trainer Lukasz Piszczek für seine Arbeit, sein Engagement und seine Professionalität und wünscht ihm viel Glück für seine weitere Trainerkarriere", heißt es im Statement des Vereins am heutigen Dienstag.

In seinen acht Spielen hatte Piszczek nur zwei Punkte eingefahren, am vergangenen Spieltag gab es eine saftige 0:4-Pleite gegen Stal Mielec. Das Torverhältnis von 6:20 spricht Bände; im Schnitt kassierte Piszczek mit Tychy über drei Gegentore pro Spiel.

Nach dem Fiasko, das Piszczek im Zuge der Sahin-Ära beim BVB erleben musste, ist es nun also schon die zweite bittere Trainer-Erfahrung des ehemaligen Rechtsverteidigers. Dem Dortmunder Publikumsliebling bleibt zu wünschen, dass er bei seiner nächsten Station mehr Erfolg hat. Eigenwerbung als Trainer konnte er bislang aber nicht betreiben.

Deutlich besser lief es für Piszczek in seiner aktiven Karriere: Mit dem BVB gewann der Pole zweimal die Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal und dreimal den deutschen Superpokal. Insgesamt bestritt Piszczek 382 Pflichtspiele für die Schwarzgelben.

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