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Traditionsklub vor dem Super-GAU: München droht Lizenz-Drama

1860 München könnte erneut den Gang in die Regionalliga antreten.
1860 droht der nächste Super-GAU
1860 droht der nächste Super-GAU | Inaki Esnaola/GettyImages

Sportlich verlief die Saison für den TSV 1860 München solide, der große Traum vom Aufstieg platzte jedoch erneut. Die Löwen beendeten die Spielzeit in der 3. Liga auf Platz acht und arbeiten bereits an der Planung für die kommende Saison. Hinter den Kulissen droht dem Traditionsverein nun allerdings offenbar ein echtes Horror-Szenario.

Nach aktuellen Bild-Informationen steht die Lizenz für die kommende Drittliga-Saison massiv auf der Kippe. Bis zum 3. Juni muss der Verein dem DFB die notwendige Liquidität nachweisen. Gelingt das nicht, droht 1860 München im schlimmsten Fall erneut der Absturz in die Regionalliga.

Millionen-Loch sorgt für große Sorgen

Demnach sollen den Münchnern aktuell rund 2,7 Millionen Euro fehlen. Besonders brisant: Das Defizit soll bereits seit längerer Zeit bekannt gewesen sein. In den vergangenen Jahren sprang Investor Hasan Ismaik regelmäßig kurz vor Fristende ein und glich die finanziellen Probleme aus. Genau das bleibt diesmal jedoch offenbar fraglich.

Der jordanische Geschäftsmann soll nach dem gescheiterten Verkauf seiner Anteile zunehmend das Interesse am Verein verloren haben. Mehrere Verkaufsangebote sollen zuletzt geplatzt sein. Für seine Anteile stehen dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro im Raum.

Regionalliga-Absturz hätte massive Folgen

Sollte keine Lösung gefunden werden, hätte das dramatische Konsequenzen für die Löwen. Nicht nur ein erneuter Absturz in die Regionalliga würde drohen, auch große Teile des aktuellen Kaders könnten den Verein verlassen. Vor allem Talente ohne gültigen Regionalliga-Vertrag wären kaum zu halten.

Besonders bitter: Erst 2017 musste 1860 München nach ähnlichen Problemen bereits den Gang in die Regionalliga antreten. Nun droht dem Traditionsklub offenbar erneut ein finanzieller Super-GAU. Die Zeit bis zur DFB-Frist läuft und der Druck auf die Verantwortlichen wächst von Tag zu Tag.


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