Vor der vergangenen Saison transferierte der FC Bayern München Nestroy Irankunda für rund drei Millionen Euro zum FC Watford. Nur ein Jahr später könnte der 20-Jährige erneut wechseln, wovon auch die Münchener profitieren würden.
Sporting wohl bereit hohe Ablöse zu zahlen
Wie die portugiesische Sportzeitung A Bola berichtet, möchte Sporting Lissabon Nestroy Irankunda verpflichten. Die Portugiesen sollen dazu bereit sein, eine Ablöse von 15 Millionen Euro für den Australier zu bieten. Der FC Watford erhofft sich dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro.
Nach Informationen der Sportzeitung würde man sich langsam annähern und dem Spieler könnte in Lissabon ein langfristiger Vertrag erwarten.
So viel würde Bayern kassieren
Laut diversen Medienberichten, haben sich die Bayern bei dem Verkauf von Irankunda verschiedene Klauseln gesichert. Neben einer Rückkaufoption für eine Summe von 4,5 bis fünf Millionen Euro, war dem Vernehmen nach auch die Vereinbarung einer Weiterverkaufsbeteiligung im Deal enthalten.
Diese soll äußerst üppig ausfallen. Demnach würde der deutsche Rekordmeister bei einem erneuten Transfer von Irankunda 50 Prozent der Ablöse kassieren. Geht Sporting Lissabon auf die Forderungen des englischen Zweitligisten ein, könnte dies bedeuten, dass der Deal dem FCB bis zu zehn Millionen Euro in die Kassen spült.
So verlief die Saison für Irankunda
In der Championship kam der vielseitig einsetzbare Offensivakteur in 40 Partien zum Einsatz. In diesen gelangen dem 20-Jährigen vier Treffer sowie fünf Vorlagen. Insgesamt stand er 2.031 Minuten im englischen Unterhaus auf dem Platz, was einen Schnitt von ca. 50 Spielminuten pro Einsatz ergibt.
Vor allem bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko konnte Irankunda auf sich aufmerksam machen. Beim 2:0-Auftaktsieg gegen die Türkei erzielte er ein Tor und kam in den folgenden drei Begegnungen ebenfalls zum Einsatz.
Sein Markwert wird aktuell auf rund acht Millionen Euro taxiert und sein Vertrag in Watford besitzt noch eine Gültigkeit bis 2030.
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