Top-Klubs stehen Schlange: Wird dieser Eintracht-Star der nächste Millionen-Export?
Von Leonard Schmidt

Zwei seiner drei Liga-Tore schoss Nathaniel Brown für Eintracht Frankfurt in den letzten beiden Partien unter dem neuen Trainer Albert Riera. Dazu kommen über die Saison verteilt mehrere herausragende Leistungen gegen verschiedene Top-Gegner. Der gelernte Linksverteidiger ist damit nicht nur im kommenden Spiel gegen den FC Bayern München gefragt, sondern auch auf dem Transfermarkt.
Brown-Poker geht los
Wie die Bild berichtet, soll es aktuell einen sehr großen Andrang auf den Außenverteidiger geben. Demnach haben mehrere Top-Vereine ihre Scouts losgeschickt, um die wichtigsten Informationen über den 22-Jährigen zu sammeln.
Die in dem Zusammenhang genannten Interessenten geben auch einen Eindruck davon, wie teuer Brown werden könnte. Neben Liverpool, Arsenal und Manchester City sollen auch Real Madrid und der FC Barcelona einen Blick nach Frankfurt geworfen haben. Das Interesse der Skyblues und der Gunners ist dabei nicht neu: Bereits im vergangenen November tauchten Berichte auf, nach denen sich die beiden Premier-League-Teams mit Brown befassen.
Laut dem Bericht soll die Eintracht selbst bereits mit einem möglichen Abgang im Sommer rechnen. Die bisherige Liste an Interessenten sei zu prominent, um einem Wechsel zu verhindern. Der aktuell geschätzte Marktwert für den deutschen Nationalspieler liegt bei rund 35 Millionen Euro. Durch das hohe Entwicklungspotenzial und einen Vertrag bis 2030 soll Eintracht Frankfurt dem Bericht zufolge das Preisschild bereits bei circa 65 Millionen Euro ansetzen.
Warum Brown so begehrt ist
Schaut man auf das Profil des 22-Jährigen, wird klar, weshalb er bei so vielen Top-Klubs auf dem Zettel steht. Brown kann theoretisch auf jeder Position über die linke Seite eingesetzt werden. Genau diese Vielseitigkeit ist einer der Gründe, warum er nicht nur mit einer starken Zweikampfquote, sondern auch mit Torbeteiligungen überzeugen kann.
Dazu kommen für einen Verteidiger wichtige Dribblingfähigkeiten und ein gutes Passspiel. Damit bringt er im Grunde genau das Paket eines modernen Außenverteidigers mit, das aktuell auf dem Transfermarkt so gefragt ist. Der neue Trainer band ihn zuletzt zudem verstärkt als Spielgestalter im Zentrum ein.
Damit dürften die ersten heißen Gerüchte um einen konkreten Abschied nur noch eine Frage der Zeit sein. Bei gleichbleibender Entwicklung könnte sich ein Klub hier einen potenziellen Weltklasse-Außenverteidiger in der Entstehung sichern. Und die Eintracht hätte nach Omar Marmoush und Hugo Ekitiké den nächsten Millionen-Export.
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