Mit dem 1:1-Unentschieden beim VfB Stuttgart konnte Werder Bremen am Sonntagnachmittag einen weiteren, kleinen Schritt zum Klassenerhalt machen. Bei noch drei offenen Spieltagen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nun sechs Zähler. Anbrennen sollte da theoretisch nichts mehr, wenngleich mit dem FC Augsburg, der TSG Hoffenheim sowie Borussia Dortmund ein durchaus zähes Restprogramm folgt.
Trotzdem machte der Punktgewinn bei den Schwaben das Gefühl breit, als könne Werder wieder etwas entspannter auf die nächste Saison in der Bundesliga blicken. Das galt insbesondere auch für Daniel Thioune, der überraschend selbstbewusst über seinen Trainerposten sprach.
Thioune will Werder-Verbleib und möchte "mehr Fußball" spielen lassen
"Ich bin gekommen, um zu bleiben."Daniel Thioune (DAZN)
Der Werder-Cheftrainer, der Anfang Februar übernommen hatte, bestätigte gegenüber DAZN auch den Klassenerhalt als Grundlage für seinen eigenen Verbleib: "Ich bin gekommen, um zu bleiben. Und ja, mein Vertrag ist so ausgerichtet, dass ich im Erfolgsfall am 1. Juli noch am Spielfeldrand stehen darf. Dann habe ich meinen Auftrag erfüllt und es ist so fixiert, dass ich weiterarbeiten darf."
"Und ich hoffe, dass man mir die Chance gibt, vielleicht auch ein bisschen mehr Fußball zu spielen, weil ich nicht ausschließlich zum Verteidigen gekommen bin", schob Thioune direkt hinterher. Natürlich musste er im Abstiegskampf zunächst die Defensive festigen und den Fokus auf eine spielerische Weiterentwicklung vernachlässigen. Für ihn und Bremen ging es einzig und allein um möglichst viele Punktgewinne, die aufgrund einer gemeinsamen Stabilisierung auch folgten.
Er sehe es "jeden Tag als Privileg" an, bei und für Werder arbeiten zu können und damit auch "Trainer in der Bundesliga zu sein". Ein Privileg, an dem Thioune zur nächsten Saison festhalten möchte.
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