Die Ausgangslage bei Nico Schlotterbeck und Borussia Dortmund ist schon länger klar: Der 26-Jährige soll seinen bis 2027 gültigen Vertrag verlängern. Oder aber im Sommer für eine üppige Ablöse verkauft werden.
Eine Entscheidung im Kaugummi-Poker um den Abwehrchef lässt weiter auf sich warten. Bis Ende März – so hieß es zuletzt medial übereinstimmend – wollen beide Seiten eine Entscheidung fällen. Schlotterbeck zögert mit einer Vertragsverlängerung offenbar vor allem, wegen der zweifelhaften Aussichten auf Titel mit dem BVB.
Die Verantwortlichen der Schwarzgelb versuchen derweil alles, um den 23-fachen Nationalspieler zu überzeugen. Schlotterbeck soll das Gesicht des BVB werden, künftig auch die Kapitänsbinde erhalten und natürlich zu den absoluten Spitzenverdienern aufsteigen. Dortmunder Faustpfand in diesem Poker dürfte vor allem die emotionale Komponente sein.
Fehlt "nicht mehr viel zum endgültigen Durchbruch"?
Lars Ricken, Sebastian Kehl und Co. scheinen dabei nichts unversucht zu lassen. Laut Sky gab es am Montag eine neue Verhandlungsrunde, die "in eine gute und harmonische Richtung verlaufen" sei. Der BVB habe "positive Signale" von der Schlotterbeck-Seite erhalten.
Sicher kann man sich in Dortmund der Zusage des Verteidigers aber weiter nicht sein. Ein kompletter Durchbruch sei laut Sky nicht erzielt worden. Finale Details wären noch zu klären, die BVB-Bosse sind aber wohl zuversichtlich, dass das gelingt.
Mit der Vertragsverlängerung von Felix Nmecha hatten die Bosse zuletzt ein deutliches Zeichen gesetzt – auch in Richtung Schlotterbeck. Zudem werden finanzielle Mittel durch die Abgänge von Niklas Süle, Salih Özcan und Julian Brandt frei. Ricken betonte jüngst, dass man wieder nach einem Unterschiedsspieler für den Flügel fahnde. Ein Plan, der bei Schlotterbeck gut angekommen sein soll.
"Viel fehlt nicht mehr bis zum endgültigen Durchbruch", lautete daher das Fazit zum aktuellen Stand von Sky-Reporter Patrick Berger.
