Ex-VfB-Talent Tanguy Coulibaly mit Riesenpech nach Stuttgart-Abgang

Beim VfB Stuttgart galt Tanguy Coulibaly einst als großes Talent. Inzwischen ist der Flügelspieler in der Türkei angekommen und erlebt dort eine sehr unglückliche Spielzeit.
Tanguy Coulibaly für Samsunspor in der Conference League
Tanguy Coulibaly für Samsunspor in der Conference League / NurPhoto/GettyImages
facebooktwitterreddit

Zu Beginn der Saison sah es zunächst so aus, als habe Tanguy Coulibaly alles richtig gemacht. Im Sommer war der ehemalige Stuttgarter aus Montpellier in die Türkei zu Samsunspor gewechselt. Dort war der Flügelspieler unter dem deutschen Trainer Thomas Reis zunächst gesetzt und an den ersten Spieltagen ein wichtiger Teil des guten Saisonstarts von Samsunspor.

Nach Platz drei in der Vorsaison gehörte Reis' Team erneut zur Spitzengruppe in der SüperLig. Zwischenzeitlich stand sogar Platz fünf zu Buche - und auch in der Conference League lief es sehr gut. Mit Siegen gegen Legia Warschau und Dynamo Kiew an den ersten beiden Spieltagen etablierte sich Samsunspor in den Top acht der Ligatabelle.

Schwere Verletzung im Europapokal

Ein Spieltag später folgte mit einem Sieg über die Hamran Spartans sogar der Sprung an die Tabellenspitze. Coulibaly war da jedoch bereits nicht mehr an Bord. Gegen Dynamo Kiew zog sich der Franzose einen Innenbandriss im Knie zu. Seit der Partie am 23. Oktober fehlt Coulibaly daher verletzt. Inzwischen hat der Flügelspieler bereits 14 Spiele verpasst.

Es ist der nächste unglückliche Moment für Coulibaly seit seinem Abgang aus Stuttgart. Nachdem sein Vertrag bei den Schwaben im Sommer 2023 ausgelaufen war, war der Franzose zunächst bis Dezember vereinslos. Dann folgte die Unterschrift beim Ligue-1-Klub Montpellier.

Abstieg in Frankreich

In Südfrankreich kam er schnell auf häufige Einsatzzeiten. Nach seinem Wechsel stand er 2023/24 noch 16-mal auf dem Platz. Auch in der Vorsaison durfte er regelmäßig ran. 25 Einsätze standen am Saisonende nach 34 Spieltagen zu Buche. Drei Tore konnte Coulibaly dabei erzielen, den Abstieg Montpelliers konnte jedoch auch er nicht verhindern.

Sang- und klanglos musste der Meister von 2012 den Gang in die Ligue 2 antreten. Gerade einmal 16 Punkte holte die Mannschaft in der gesamten Saison. Auf den Relegationsplatz waren es am Ende ganze 17 Punkte Rückstand. Nach der Horrorsaison konnte sich Coulibaly in der Türkei zunächst wieder Aufwind holen - bevor er jäh gebremst wurde.


Weitere Stuttgart-News lesen:

feed