Zwei von drei Spieltage der Weltmeisterschaft 2026 sind rum! Und allmählich bekommen wir ein besseres Bild davon, wer ernsthafte Chancen auf den WM-Titel hat – und wer nicht.
Spanien und Portugal rehabilitierten sich beispielsweise nach ihren enttäuschenden Unentschieden zum Auftakt und schossen am 2. Spieltag jeweils einen Kantersieg heraus. Dazu bestätigten Frankreich und Argentinien ihren starken Eindruck vom 1. Spieltag. Auch das DFB-Team meisterte seine erste echte Aufgabe – wenn auch mit etwas Mühe. England enttäuschte dagegen, nachdem man zum Auftakt ein Feuerwerk gegen Kroatien abgefackelt hatte.
Im Vergleich zum 1. Spieltag hat der Supercomputer von Opta nun einen neuen Favoriten ausgemacht: Nun liegt Titelverteidiger Argentinien mit einer Titelwahrscheinlichkeit von 15,6% an der Spitze – nach dem Auftakt hatten die Gauchos noch bei gerade einmal 12,2% gelegen.
Knapp dahinter folgt Frankreich mit 15,0%, was nahezu der identische Wert von nach dem 1. Spieltag ist.
Spanien (12,9%) und England (10,7%) folgen auf den Plätzen drei und vier, dann kommt schon das DFB-Team mit 6,6%. Damit hat Deutschland im Vergleich zum 1. Spieltag einen Platz gut gemacht und Portugal überholt.
Beachtlich ist, dass die USA vom Supercomputer eine Titelwahrscheinlichkeit von knapp 4% bekommen und damit fast gleichauf wie die Niederlande oder Brasilien liegen.
Die WM-Titel-Chancen laut Supercomputer
Nation | Titelwahrscheinlichkeit |
|---|---|
Argentinien | 15,60% |
Frankreich | 15,00% |
Spanien | 12,89% |
England | 10,68% |
Deutschland | 6,56% |
Portugal | 5,78% |
Norwegen | 5,28% |
Brasilien | 4,66% |
Niederlande | 4,23% |
USA | 3,95% |
Kolumbien | 2,44% |
Marokko | 1,74% |
Japan | 1,66% |
Mexiko | 1,52% |
Schweiz | 1,52% |
Stand: 24. Juni, 8 Uhr
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