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Stuttgart vor Transfer seines Wunschstürmer - So teuer wird Pejcinovic jetzt

Der wochenlange Poker hat wohl bald ein Ende. Der VfB Stuttgart steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Wolfsburgs Sturmtalent Dženan Pejčinović.
Dženan Pejčinović steht unmittelbar vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart
Dženan Pejčinović steht unmittelbar vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart | Max Ellerbrake - firo sportphoto/GettyImages

Der zähe Transferpoker um U21-Nationalstürmer Dženan Pejčinović ist auf der Zielgeraden. Wie der kicker und die Bild-Zeitung übereinstimmend berichten, haben sich der VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart nach wochenlangen Verhandlungen auf einen Wechsel des 21-jährigen Angreifers geeinigt.

Als Ablösesumme stehen stolze 25 Millionen Euro im Raum. Der Bundesliga-Absteiger aus Niedersachsen blieb in den Verhandlungen bis zuletzt hart und setzte seine ursprüngliche Forderung letztlich komplett durch.

Kuriose Szene beim Zweitliga-Auftakt

Eine offizielle Bestätigung der beiden Klubs steht zwar noch aus, doch Wolfsburgs Geschäftsführer Sport Dieter Hecking machte am Samstagabend kein Geheimnis mehr aus dem bevorstehenden Deal. Nach der Nullnummer der Wölfe gegen den 1. FC Kaiserslautern erklärte Hecking schlicht, dass man sich mit einem Verein einig sei.

Auf dem Rasen war die bevorstehende Trennung bereits deutlich spürbar. Beim Zweitliga-Auftakt der Niedersachsen saß Pejčinović über die vollen 90 Minuten nur auf der Auswechselbank und wurde trotz fehlender Durchschlagskraft im Wolfsburger Angriff nicht eingewechselt.

Wölfe-Trainer Tobias Strobl begründete diese Maßnahme nach der Partie ganz offen mit dem bevorstehenden Transfer. Das Signal vom Verein sei eindeutig gewesen, dass man sich auf der Zielgeraden befinde. Daher sei klar gewesen, den Spieler nicht mehr einzusetzen, um das Geschäft auf den letzten Metern nicht zu gefährden.

Leipzig-Interesse beschleunigte den Poker

Dass der Wechsel nun so rasch über die Bühne geht, liegt wohl auch an den Entwicklungen bei der Konkurrenz. Nachdem ein geplanter Transfer von Fisnik Asllani zu RB Leipzig platzte, zeigten plötzlich auch die Sachsen gesteigertes Interesse an Pejčinović.

Um den Deal nicht mehr aus der Hand zu geben, intensivierte der VfB Stuttgart seine Bemühungen umgehend und erfüllte schließlich die Wolfsburger Ablöseforderung.

Der 21-jährige gebürtige Münchner hatte ohnehin schon vor Wochen betont, dass der VfB sein absoluter Wunschverein sei. Andere Offerten aus dem In- und Ausland ließ das Sturmtalent dafür unbeachtet.

Für den VfL Wolfsburg bedeutet der Abgang zwar sportlich einen schmerzhaften Verlust, finanziell zahlt sich das Investment jedoch enorm aus. Pejčinović war im Sommer 2022 für magere 1,25 Millionen Euro vom FC Augsburg gekommen.

Nach einer lehrreichen Leihe zu Fortuna Düsseldorf gelang dem U21-Nationalspieler in der vergangenen Saison mit zwölf Pflichtspieltoren der endgültige Durchbruch im Profifußball. Nun soll er in Stuttgart unter Trainer Sebastian Hoeneß den nächsten Karriereschritt machen – sobald die letzten Details geklärt sind und der Medizincheck absolviert ist.


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