Sturm-Juwel Cherif gibt Frankfurt einen Korb

Eintracht Frankfurt wurde Interesse an Angreifer Sidiki Cherif nachgesagt. Den 19-Jährigen scheint es allerdings nach London zu ziehen.
Sidiki Cherif will lieber nach London statt nach Frankfurt
Sidiki Cherif will lieber nach London statt nach Frankfurt / JEAN-FRANCOIS MONIER/GettyImages
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Anfang des Jahres berichtete Sky Sport CH vom Werben der Frankfurter Eintracht um Sidiki Cherif. Der 19-jährige Stürmer von Ligue-1-Klub Angers SCO gilt als großes Talent, gehört beim Tabellenzehnten aus Frankreich in der laufenden Saison zum Stammpersonal.

Cherifs geschätzter Marktwert machte zuletzt einen Sprung von zwei auf sieben Millionen Euro. Seinem Jugendklub könnte der Angreifer aber eine noch deutlich höhere Summe einbringen. Neben der SGE sollen zahlreiche weitere Klubs Interesse zeigen.

Crystal Palace mit Cherif einig

Allen voran Premier-League-Verein Crystal Palace. Transfer-Experte Fabrice Hawkins von RMC Sport berichtet nun, dass der Klub aus London Cherifs Wunschziel sei. Demnach habe der Youngster mit dem Klub von Ex-Eintracht-Coach Oliver Glasner eine Einigung erzielt.

Mit Angers sollen die Verhandlungen aktuell weiter laufen. Bei Crystal Palace sei man zuversichtlich, dass ein Deal klappt. Laut Hawkins könnte Cherif zum teuersten Verkauf der Angers-Historie werden. Bislang hält diesen Rekord Jeff Reine-Adélaïde, der im Sommer 2019 für 25 Millionen Euro zu Olympique Lyon wechselte.

Verpflichtet Frankfurt noch einen Stürmer?

Die Eintracht scheint bei Cherif derweil leer auszugehen. Wie stark das Frankfurter Interesse angesichts der bereits getätigten Winter-Transfers noch war, ist offen. Sportvorstand Markus Krösche hatte für die Offensive gleich vierfach zugeschlagen. Neben dem offensiven Mittelfeldspieler Love Arrhov und Flügelstürmer Ayoube Amaimouni-Echghouyab kamen Younes Ebnoutalib und Arnaud Kalimuendo für die Sturmspitze.

Ebnoutalib droht allerdings lange auszufallen. Der 22-Jährige hatte sich in seinem zweiten Einsatz für die SGE gegen Stuttgart verletzt. In Frankfurt berfürchtet man eine schwere Knieverletzung. Weitere Untersuchungen sollen zeitnah Aufschluss darüber geben, wie schwer es den Shootingstar erwischt hat.

Sollten die Befürchtungen eintreten, könnte Krösche durchaus noch gewillt sein, einen weiteren Winter-Transfer zu tätigen. Bei Sidiki Cherif scheint Krösche allerdings keine Chance mehr zu haben.


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