Stress & Drama inklusive: Darum platzte der Winter-Abschied von diesem Bayern-Star

Eigentlich sollte Sacha Boey in diesem Winter seinen Hut beim FC Bayern München nehmen. Doch der Franzose ließ alle Angebote platzen – aufgrund von Stress mit seinen Beratern.
Sahsa Boey (re.) ist bei Bayern nur noch Ersatz
Sahsa Boey (re.) ist bei Bayern nur noch Ersatz / N. Klemt/GettyImages
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Die hohen Erwartungen, die der FC Bayern an Sacha Boey hatte, konnte der Franzose nie erfüllen. Regelmäßig war der 25-Jährige verletzt und wenn er einmal spielte, dann ließen seine Leistungen meist mehr als zu wünschen übrig.

Kein Wunder also, dass die Bayern in diesem Winter nach ziemlich genau zwei Jahren eigentlich einen Schlussstrich unter das Boey-Kapitel ziehen wollten. Doch Anfang Februar ist der Rechtsverteidiger noch immer Teil des deutschen Rekordmeisters.

Auf den ersten Blick ist das sehr verwunderlich, schließlich war es nicht so, dass Boey auf dem Transfermarkt nicht begehrt gewesen wäre. Unter anderem Premier-League-Klub Crystal Palace hatte Interesse angemeldet, dazu sein Ex-Klub Galatasaray. Doch Boey ließ alle Optionen platzen und blieb in München. Nur warum?

Streit mit den Beratern

Schließlich hat er bei den Bayern keine Zukunft. Auch in der Kabine ist er zunehmend isoliert, insbesondere seine Auftritte gegen Arsenal und Union Berlin haben seine Aktien noch weiter abstürzen lassen.

Dass Boey am Ende dennoch in München blieb, soll auf einen Streit mit seinen Beratern zurückzuführen sein, schreibt die Sport Bild. Seine bisherige Agentur CCA Stellar hatte diverse Angebote eingeholt, unter anderem von Olympique Marseille und einigen Klubs aus der Premier League. Boey war sein Gehalt von knapp drei Millionen Euro aber wichtiger und er nahm keines der Angebote an.

Ein alter Bekannter kehrt zurück

Spannend: Als neuen Berater wählte der Rechtsverteidiger Moussa Sissoko. Mit ihm machten die Bayern erst kürzlich bei den Verhandlungen rund um eine Vertragsverlängerung bei Dayot Upamecano (schlechte) Erfahrungen.

Upamecano war der Spielball eines Machtkampfes zwischen Sissoko und dem Rekordmeister, berichtete Sky Sport. Am Ende gewann Bayern das Ränkespiel und Upamecano steht kurz vor einer Verlängerung.

Dennoch dürften Max Eberl & Co. den Beraterwechsel Boeys mit Unbehagen verfolgt haben. Denn in der Branche ist Sissoko berüchtigt für seine harten Verhandlungen. Das muss aktuell auch Paris Saint-Germain in den Vertragsverhandlungen mit Sissoko-Klient Ousmane Dembélé feststellen.

Der amtierende Weltfußballer beharrt nämlich fest auf seiner Gehaltsforderung von 60 Millionen Euro pro Jahr und will davon auch nicht abrücken. PSG drohen also höchstwahrscheinlich ähnlich zähe Verhandlungen wie Bayern bei Upamecano.


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