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Streichliste: Diese 6 Spieler sollte Gladbach im Sommer abgeben

Am Niederrhein steht der nächste Umbruch an.
Rouven Schröder hat alle Hände voll zu tun
Rouven Schröder hat alle Hände voll zu tun | Christian Verheyen/GettyImages

Bei Borussia Mönchengladbach sind die ersten Entscheidungen für die neue Saison schon gefallen: Während der zuvor ausgeliehene Hugo Bolin fest verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2030 ausgestattet wird, wird Rocco Reitz seinen Jugendklub verlassen und für rund 20 Millionen Euro zu RB Leipzig wechseln.

Reitz' Abschied wird logischerweise nicht der einzige bleiben, denn nach einer abermals enttäuschenden Saison, die Borussia derzeit spielt, muss ein Umbruch her (wie gefühlt in jedem Sommer der letzten Jahre). Wir zeigen, von welchen Spielern sich die Gladbacher in diesem Rahmen unbedingt trennen sollten. Aktuelle Leihspieler wurden hierbei nichtberücksichtigt.

1. Marvin Friedrich

Marvin Friedrich
Marvin Friedrich | NurPhoto/GettyImages

Vertrag bis: 2026

5,5 Millionen Euro hatte Gladbach in die Hand genommen, um Friedrich von Union Berlin loszueisen. Der Stellenwert des Verteidigers nahm jedoch schrittweise ab, in dieser Saison spielt Friedrich quasi keine Rolle mehr. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert und das ist auch gut so - für beide Seiten.

2. Joe Scally

Joe Scally
Joe Scally | NurPhoto/GettyImages

Vertrag bis: 2027

Unter Eugen Polanski ist Scally felsenfest auf der rechten Seite gesetzt. Doch wenn wir ehrlich sind, steht der US-Boy sinnbildlich für Borussia: Mal spielt er gut, mal spielt er schlecht. Konstanz: Fehlanzeige. Ebenso wie eine klar positive Entwicklung.

Dennoch ist Scally einer der wenigen Gladbacher, die eine ordentliche Ablöse versprechen. Die Fohlenelf sollte die Chance nutzen, den Rechtsverteidiger nach der WM zu Geld zu machen. Da sein Vertrag ohnehin nur noch bis 2027 läuft, ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, sich zu trennen.

3. Fabio Chiarodia

Fabio Chiarodia
Fabio Chiarodia | picture alliance/GettyImages

Vertrag bis: 2027

Abschreiben möchten wir Chiarodia nicht, denn mit seinen 20 Jahren hat er noch seine gesamte Karriere vor sich. Um in diese neuen Schwung zu bringen, täte eine Leihe aber gut, denn viel Spielpraxis wird er am Niederrhein vorerst wohl nicht sammeln. Vorher müsste sein Vertrag noch verlängert werden.

4. Giovanni Reyna

Giovanni Reyna
Giovanni Reyna | NurPhoto/GettyImages

Vertrag bis: 2028

Reynas Verpflichtung im vergangenen Sommer ging mit einem gewissen Risiko einher. Dass der US-Amerikaner über großes Talent verfügt, war klar. Dass er immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hat, aber auch.

Nach einem Dreivierteljahr lässt sich festhalten, dass sich das Risiko für Borussia nicht bezahlt gemacht hat. Abgesehen von einer Phase im Herbst, als er halbwegs regelmäßig als Joker eingesetzt werden konnte, hat Reyna immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen, weshalb er in der Bundesliga bei gerade einmal 400 Einsatzminuten steht.

Angesichts seiner Verletzungshistorie sollte man sich bei Borussia eingestehen, dass man einfach nicht fest mit Reyna planen kann. Eine Trennung wäre sinnvoll, getreu dem Motto: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

5. Florian Neuhaus

Florian Neuhaus
Florian Neuhaus | Stefan Matzke - sampics/GettyImages

Vertrag bis: 2027

Die brisanteste Personalie am Niederrhein ist zweifelsfrei Neuhaus, der mit vier Millionen Euro im Jahr der Top-Verdiener des Teams ist. Dass er dieser Summe seit Jahren nicht gerecht wird, ist jedem klar.

Bis zum Trainerwechsel konnte man argumentieren, dass Gerardo Seoane das Problem ist und Neuhaus schlichtweg verkennt. Doch ehrlicherweise ist der Mittelfeldspieler auch unter Polanski aufs Abstellgleis geraten und zuletzt kein Faktor mehr gewesen.

Gladbach täte gut daran, dieses Kapitel endlich zu beenden. Gehalt einsparen, bestenfalls noch eine kleine Ablöse mitnehmen und nach vorne schauen, das kann an diesem Punkt die einzige Lösung sein.

6. Nathan Ngoumou

Nathan Ngoumou
Nathan Ngoumou | Christian Verheyen/GettyImages

Vertrag bis: 2027

Nathan Ngoumou ist einer der vielen Fehlgriffe von Roland Virkus. Satte acht Millionen Euro hatte Gladbach für den Flügelspieler auf den Tisch gelegt, der den Beweis der Bundesliga-Tauglichkeit jedoch schuldig geblieben ist.

Zu allem Überfluss wurde der sympathische Franzose dann auch noch von einer schweren Achillessehnenverletzung außer Gefecht gesetzt, wodurch er in dieser Saison noch nicht zum Einsatz kam. Dadurch stehen seine Aktien aktuell zwar am Tiefpunkt, weshalb ein Verkauf nur wenig lukrativ wäre. Doch glaubt jemand daran, dass Ngoumou nochmal in die Spur findet? Spätestens mit Vertragsende 2027 dürfte so oder so Schluss sein.

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