Der Wechsel von Louey Ben Farhat zu Eintracht Frankfurt rückt immer näher. Mit dem Spieler sollen sich die Hessen bereits über einen langfristigen Vertrag einig sein.
Bevor der Transfer offiziell über die Bühne gehen kann, müssen allerdings noch die beiden Vereine eine Einigung erzielen. Vor allem bei der Ablöse liegen Frankfurt und der Karlsruher SC derzeit noch auseinander.
KSC fordert Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich
Wie der kicker berichtet, haben die Hessen für den tunesischen Nationalspieler bereits ein Angebot in Höhe von rund neun Millionen Euro abgegeben. Dem KSC reicht diese Summe allerdings noch nicht aus.
Der Zweitligist soll eine Ablöse im Bereich von zehn Millionen Euro anstreben und ist erst dann bereit, sein Offensivjuwel ziehen zu lassen. Da Ben Farhat noch bis 2029 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt, können die Badener den Preis frei festlegen.
Neben der fixen Ablösesumme wird derzeit auch über weitere Vertragsbestandteile verhandelt. So sollen unter anderem eine Weiterverkaufsbeteiligung, leistungsabhängige Bonuszahlungen sowie Erfolgsprämien, wie etwa für eine Qualifikation der Eintracht für internationale Wettbewerbe, Teil der Gespräche sein.
Einigung gilt als wahrscheinlich
Trotz der offenen Details gilt ein Wechsel nach Frankfurt weiterhin als realistisches Szenario. Ben Farhat soll sich bereits klar für die Eintracht entschieden haben und den nächsten Karriereschritt am Main gehen wollen.
Mit sechs Toren und zwei Vorlagen in nur 20 Zweitliga-Einsätzen spielte sich der 19-Jährige in der vergangenen Saison in den Fokus mehrerer Bundesligisten. Zwar wurde seine Entwicklung immer wieder durch Verletzungen ausgebremst, das enorme Potenzial des Offensivspielers steht jedoch außer Frage.
Für den KSC würde ein Transfer im Bereich von zehn Millionen Euro zugleich einen finanziellen Befreiungsschlag bedeuten und Spielraum für dringend benötigte Verstärkungen in mehreren Mannschaftsteilen schaffen.
