Bislang deutet nichts auf eine frühzeitige Entscheidung hin. Somit wird noch Geduld in der Frage benötigt, ob Moussa Ndiaye auch die nächste Saison beim FC Schalke aufspielen wird. Durch seine beständig guten Leistungen während seiner Rückrunden-Leihe hat er sowohl bei den Verantwortlichen, wie auch bei den Fans einen außergewöhnlichen Eindruck hinterlassen.
Das hat jedoch nichts an der Ausgangslage geändert, dass der 23-Jährige zunächst zum RSC Anderlecht zurückkehren musste. Doch wie ist denn nun der aktuelle Stand und wie sieht der vermeintliche Fahrplan aus?
Ndiaye-Zukunft wird wohl erst später geklärt sein – Schalke schielt bereits auf potenzielles Leih-Angebot
Laut der WAZ ist auch weiterhin nicht mit allzu frühzeitigen Entwicklungen in der Ndiaye-Causa zu rechnen. Während der Linksverteidiger erst einmal im Urlaub weilt, hält Anderlecht die Augen nach zahlungswilligen Interessenten offen. Mit einem Verbleib wird offenbar nicht geplant, sodass schlichtweg nach der höchsten Ablösesumme geschaut wird. Demnach möchte der belgische Klub mit drei Millionen Euro als Forderung in potenzielle Gespräche starten.
Den Informationen der WAZ zufolge hat es zwischen Schalke und Anderlecht soweit auch noch gar keine Austausch über etwaige Zahlen gegeben. Womöglich kann sich der Aufsteiger das auch sparen: Wenn die Ablösesumme tatsächlich mindestens drei Millionen Euro betragen soll, wird Königsblau früh aussteigen müssen. Eine solche Summe kann der Klub nicht für eine einzelne Position ausgeben, die zunächst nicht zu den größten Baustellen gehört.
Etwas konkreter könnte die Situation werden, wenn Schalke seinerseits erste Transfereinnahmen zu vermelden hat – und Anderlecht nicht auch potenzielle Kontaktaufnahmen für unter drei Millionen Euro rigoros ablehnen sollte.

Einen Vorschlag, den die Gelsenkirchener laut der WAZ aber womöglich vorbringen werden, wäre eine erneute Leihe. Durch den bis 2028 gültigen Vertrag von Ndiaye bei Anderlecht wäre das umsetzbar. An diese Leihe könnte sich eine Kaufpflicht in siebenstelliger Höhe anschließen, die dann greift, wenn Schalke in der nächsten Saison den Klassenerhalt in der Bundesliga erreicht. Immerhin wäre dann auch die finanzielle Stabilität weiterhin gegeben und eine Verpflichtung in diesem Preissegment einfacher umzusetzen.
Zunächst bleibt jedoch offen, ob Anderlecht für ein solches Szenario überhaupt offen ist. Immerhin liegt der Fokus auf einem möglichst lukrativen Verkauf in diesem Sommer. Es wird also auch davon abhängen, welche Angebote womöglich in Belgien eintrudeln – und auch wie Ndiaye sich selbst positioniert.
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