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Statt El Mala: Griechen-Doppelpack für die BVB-Offensive?

Weil Borussia Dortmund im Werben um Said El Mala nicht vorankommt, könnte jetzt ein Fast-Stuttgarter weiter in den Fokus rücken.
Wie heiß wird das BVB-Werben um Giannis Konstantelias?
Wie heiß wird das BVB-Werben um Giannis Konstantelias? | NurPhoto/GettyImages

Hin und her. Her und hin. In der Sommer-Saga um Said El Mala gibt es fast schon stündlich neue Kehrtwenden und Wasserstandsmeldungen. Am gestrigen Donnerstag und heutigen Freitag war das besonders krass: Zunächst vermeldeten Bild, Sky und Express, dass ein Wechsel des Kölner Shootingstars nach Dortmund wieder näher rücke. Dann hieß es sogar, es könne alles ganz schnell gehen.

Nur damit es Stunden später doch wieder hieß, die Fronten seien verhärteter denn je, der Effzeh habe auch ein viertes BVB-Angebot abgelehnt und fordere nun sogar noch mehr als die bisher kolportierten 50 Millionen Euro.

So oder so: Ein BVB-Deal für den Flügelstürmer könnte in diesem Sommer durchaus scheitern. Weil die Schwarzgelben aber unbedingt zwei neue Offensivspieler verpflichten wollen, braucht es Alternativen zu El Mala.

Konstantelias bleibt im BVB-Blickfeld

Mit dem 18-jährigen Griechen Konstantinos Karetsas ist bereits ein neuer Spielmacher und Brandt-Nachfolger da. Jetzt scheint man an der Strobelallee eher einen Typ Dribbler und Flügelstürmer finden zu wollen. Der dynamische und gradlinige El Mala würde eigentlich perfekt ins Profil passen. Eine Alternative, die jetzt wieder mehr in den Fokus rückt, auch?

Der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio hat bereits vor einigen Tagen vom BVB-Interesse an Giannis Konstantelias berichtet. Dortmund sei einer von mehreren Klubs, die den 23-Jährigen von PAOK Saloniki auf dem Zettel haben, dabei aber derjenige mit dem größten Interesse.

PAOK-Star passt ins gesuchte BVB-Profil

Der kicker bestätigt nun, dass der BVB Konstantelias "im Blickfeld" hat und macht dieses Transfergerücht damit noch heißer. Laut dem Fachmagazin würde auch Konstantelias gut ins gesuchte Profil passen. Der griechische Nationalspieler, der für Hellas schon mehrfach gemeinsam mit Karetsas aufgelaufen ist, bringe "Dribbelstärke und Tempo mit".

Der 23-Jährige sei variabel einsetzbar – sprich: auf dem Flügel und im offensiven Mittelfeldzentrum, wobei Konstantelias "in der Zentrale aber am stärksten" sein soll.

Im geplanten 3-4-2-1 von BVB-Coach Niko Kovac soll es hinter dem Mittelstürmer zwei offensive Mittelfeldspieler in den Halbräumen geben. Sowohl für Karetsas als auch Konstantelias scheint diese Rolle prädestiniert.

Zwei prominente Konkurrenten und ein schwieriger PAOK-Eigentümer

Weit fortgeschritten scheint das BVB-Werben um Konstantelias aber noch nicht zu sein. Der kicker berichtet, dass es noch keinen Kontakt zwischen den Klubs gab. Mit Juventus und Chelsea hatte Di Marzio derweil zwei prominente Konkurrenten in den Raum geworfen.

Verhandlungen mit PAOK über einen Transfer dürften ohnehin kompliziert werden. Im vergangenen Sommer wollte der VfB Stuttgart Konstantelias unbedingt verpflichten und hatte sich mit PAOK eigentlich schon auf die Modalitäten (ca. 21 Mio. Euro Ablöse) verständigt. Als sich der Spieler auf den Weg zum Medizincheck machen wollte, legte Eigentümer Ivan Savvidis plötzlich doch noch sein Veto ein. Der Transfer platzte und Konstantelias verlängerte wenig später sogar seinen Vertrag.

In diesem Jahr werden erneut gut 20 Millionen Euro Ablöse gehandelt. Der Preis könnte allerdings noch weiter steigen. Konstantelias ist beeindruckend in die neue Saison gestartet und hat in der Europa-League-Quali bei den beiden Siegen über Dynamo Kiew drei Tore erzielt und einen Treffer aufgelegt.


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