Für 15 Millionen Euro hat der VfB Stuttgart im Sommer Leo Sauer von Feyenoord Rotterdam an den Neckar geholt. Aufgrund einer vorausgehenden Muskelverletzung stieg der linke Außenbahnspieler erst später ins Training der Schwaben ein und musste erstmal an sein körperliches Belastungsmaximum zurückkehren.
Am zweiten Spieltag der Champions League tritt der VfB bei Slovan Bratislava an. Womöglich steht Sauer ausgerechnet in der Slowakei, seinem Geburtsland, vor seinem Startelf-Debüt für Stuttgart. "Das werde ich nicht verraten", ließ sich VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nicht in die Karten schauen, stellte Sauers Einsatz jedoch in Aussicht: "Leo ist bereit. Bei der Nationalmannschaft hat er auch zwei Spiele begonnen. Er kam ja aus einer mehrmonatigen Verletzung zu uns. Wir haben beschlossen, dass wir ihn langsam aufbauen."
Diese Fähigkeit von Sauer gefällt Hoeneß

Weiter sprach Hoeneß über die Stärken von Sauer und verteilte ein Lob an den 20-Jährigen: "Er macht einen guten Eindruck. Er ist ein hochveranlagter Spieler, stark im Eins-gegen-Eins, torgefährlich und mit einer großen Zukunft. Sein Profil ist sehr spannend."
Allerdings sehe Hoeneß beim VfB-Neuzugang auch noch Verbesserungsbedarf, vor allem bei der Entscheidungsfindung im letzten Drittel müsse Sauer in Zukunft noch einen Entwicklungsschritt gehen.
Besonderes CL-Spiel für Sauer
Mit nur 16 Jahren wechselte Sauer 2022 von der U19 des MSK Zilina nach Feyenoord und ist seither im europäischen Spitzenfußball aktiv. Obwohl der Slowake nie für Haupstadtklub Slovan auflief, pflegt Sauer eine ganz besondere Beziehung zur Stadt Bratislava, in der er geboren ist.
"Das ist ein ganz spezielles Gefühl, weil ich hier aufgewachsen bin", freute sich der Offensivspieler auf das anstehende CL-Spiel, in dem er auf viele bekannte Gesichter der slowakischen Nationalmannschaft treffen wird: "Als jüngerer Spieler denkt man gar nicht daran, dass man mal gegen seine Mitspieler spielen könnte. Ich bin aus Bratislava, kenne hier noch viele Leute."
