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Spurs-Coach mit Liebeserklärung an Palhinha – Kommt es zur Transferwende?

Roberto De Zerbi und Joao Palhinha werden Tottenham Hotspur womöglich doch noch vor dem Abstieg retten. Doch welche Auswirkungen hat das auf die Zukunft der Bayern-Leihgabe?
Joao Palhinha und Roberto De Zerbi dürfen wieder jubeln
Joao Palhinha und Roberto De Zerbi dürfen wieder jubeln | ADRIAN DENNIS/GettyImages

Tottenham Hotspur ist wohl gerade noch rechtzeitig aus dem Tiefschlaf erwacht. Nachdem es zunächst auch unter dem neuen Trainer Roberto De Zerbi danach aussah, als könnte der Milliarden-Klub aus dem Nordon Londons aus der Premier League absteigen, ist der Klassenerhalt nun zum Greifen nah.

Nach den beiden Siegen bei den Wolverhampton Wanderers (1:0) und Aston Villa (2:1) stehen die Spurs wieder auf Platz 17 und damit gerade so wieder über dem Strich. Neben Trainer De Zerbi gehört auch ein Leihspieler des FC Bayern zu den Hoffnungsträgern. Beim wichtigen Erfolg gegen die Villans gewann Joao Palhinha einen Zweikampf nach dem anderen und feierte diese wie eigene Treffer.

"Ich liebe Palhinha", geriet der Tottenham-Coach am Sonntag (via Sport Bild) ins Schwärmen. "Wenn ich einen Spieler sehe, der so leidenschaftlich ist, dann werde ich verrückt."

Keine Zukunft in München: Zieht Tottenham doch die Kaufoption?

Die jüngsten Leistungen des Sechsers könnten sich nun auch auf seine sportliche Zukunft auswirken. Denn die Spurs besitzen im Sommer eine Kaufoption für Palhinha in Höhe von 30 Millionen Euro. Bislang war zu vernehmen, dass diese nicht gezogen wird. Durch den Leistungsumschwung des Portugiesen könnte es jedoch zu einer Wende kommen.

Klar ist: Bei den Bayern hat er trotz gültigen Vertrags bis 2028 keine Zukunft. In München stellte er sich nach seinem 51 Millionen Euro teuren Transfer schnell als Flop heraus, seitdem sind Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic auf der Doppelsechs fest gesetzt. Auch nach dem Abgang von Leon Goretzka wird es mit Talenten wie Tom Bischof oder Bara Sapoko Ndiaye deutlich jüngere und vor allem günstigere Backups geben als Palhinha.

Die Verantwortlichen des Rekordmeisters werden also hoffen, dass Palhinha die letzten drei Premier-League-Spiele dafür nutzen kann, um für einen Verbleib bei Tottenham zu werben. Angesichts seiner Rolle als Stammspieler (42 Pflichtspieleinsätze) wäre dieses Szenario wohl ohnehin die beste Lösung für alle Beteiligten.


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