Es ist bislang noch nicht das Turnier des Lamine Yamal, doch trotzdem würde die spanische Nationalmannschaft natürlich nur ungern auf ihren 19-jährigen Superstar verzichten. Doch genau das drohte nun ausgerechnet vor dem WM-Finale gegen Argentinien (Sonntag, 21 Uhr).
Denn nach dem 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Frankreich musste der Offensivspieler des FC Barcelona individuell trainieren (90min berichtete). Dies war laut der Sportzeitung Marca eine Folge des Tritts von Gegenspieler Lucas Digne, durch den Yamal den Elfmeter herausholte, den Teamkollege Mikel Oyarzabal kurz darauf sicher zur Führung verwandelte.
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Da Yamal genauso wie Spaniens Rechtsverteidiger Pedro Porro eine Blessur davontrug und an Schmerzen am linken Oberschenkel litt, wurde er zwischen dem Halbfinale und dem großen Endspiel geschont und trug im individuellen Training einen Verband. Doch nun dürfen alle, die es am Sonntag mit dem amtierenden Europameister halten werden, aufatmen.
De la Fuente gibt Entwarnung
"Ihm geht es gut. Alle haben gut trainiert", gab Trainer Luis de la Fuente in Bezug auf Yamal Entwarnung. Das war sehr schmerzhaft für ihn, aber jetzt geht es ihm gut. Er ist in bester Verfassung, es gibt keine Probleme."
Damit wird der Rechtsaußen im Endspiel im Kader stehen. Ob es für die Startelf reicht, ist zwar offen, freiwillig wird de la Fuente aber ganz sicher nicht auf die Dienste des Youngsters verzichten - auch wenn er selbst erst ein Turniertor erzielte.
Auch Halbfinal-Torschütze Porro wieder zurück
Ähnlich sieht es bei Porro aus. Auch der rechte Außenverteidiger von Tottenham Hotspur, der nach seinem Treffer gegen Frankreich zum 2:0 mit muskulären Ermüdungserscheinungen zu kämpfen hatte, steht der Seleccion rechtzeitig wieder zur Verfügung. Sollte der 26-Jährige nicht fit genug sein für die Startelf, dann stünde Marcos Llorente bereit.
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