In Abwesenheit des lange verletzten Benjamin Henrichs hat sich Ridle Baku auf der rechten Abwehrseite von RB Leipzig festgespielt und seinen Platz auch nach dem Henrichs-Comeback verteidigt. Der Weg des achtfachen deutschen Nationalspielers führte dabei nach vier Jahren Ende 2025 wieder zurück ins DFB-Team. Auch wenn Baku für die März-Testspiele nicht nominiert wurde, darf er sich berechtigte Hoffnungen auf ein WM-Ticket machen.
In Leipzig steht der Ex-Wolfsburger derweil nur noch bis 2027 unter Vertrag. Entsprechend sollte seine Zukunft in diesem Sommer in den Fokus rücken – eigentlich. "Ich habe mich ehrlich gesagt damit noch nicht beschäftigt", erklärte Baku auf Nachfrage.
Sowohl Klub als auch Spieler dürften gelassen auf das nahende Vertragsende blicken. Grund dafür ist laut Bild eine Klausel im Arbeitspapier. Demnach verlängert sich der Vertrag automatisch um eine weitere Saison, sollte er 26/27 "eine festgelegte geringe Anzahl an Spielen" absolvieren.
Baku über WM-Chancen: "Ich weiß, woran ich bin"
"Leipzig ist in erster Linie eine schöne Stadt. Ich fühle mich wohl. Es läuft im Verein. Wir sind da, wo wir sein wollen", meinte Baku. Gemeint ist damit auch die Champions-League-Rückkehr, die RBL mit einem Sieg im Topspiel am Samstagabend in Leverkusen (18:30 Uhr) perfekt machen kann.
Das Duell mit der Werkself dürfte auch Julian Nagelsmann genau vefolgen. "Es gab einen Austausch mit dem Bundestrainer. Ich weiß, woran ich bin. In zwei Wochen haben wir dann alle endgültig Klarheit. Und ich hoffe, dass ich dabei bin", meinte Baku mit Blick auf die WM-Nominierung.
Seine Aussagen fielen dabei allerdings noch vor der Planänderung beim DFB. Eigentlich sollte Nagelsmann seinen WM-Kader am 12. Mai noch vor dem letzten Bundesliga-Spieltag verkünden. Mittlerweile steht fest, dass die Bekanntgabe erst am 21. Mai erfolgen wird. Zumindest ein Liga-Spiel mehr hat Baku demnach, um den Bundestrainer zu überzeugen.
