Nur eine Halbserie Anlauf brauchte Finn Jeltsch nach seinem Wechsel im Winter 2025 vom 1. FC Nürnberg zum VfB Stuttgart, um sich in der Bundesliga zu akklimatisieren. Abgesehen von einigen Spielen gegen Ende der Hinrunde stand der 19-Jährige immer in der Startelf der Schwaben.
Kein Wunder also, dass sein Marktwert auf 25 Millionen Euro kletterte – Jeltsch ist damit hinter Bilal El Khanouss und gemeinsam mit Jamie Leweling der zweitwertvollste Profi des amtierenden Pokalsiegers. Die Leistungsexplosion ist auch international nicht verborgen geblieben.
Transferjournalist Ekrem Konur berichtet, dass der FC Liverpool und der FC Arsenal ein Auge auf Jeltsch geworfen haben. Mehrmals sollen beide Teams bereits Scouts zu Spielen des VfB entsandt haben, um Jeltsch zu beobachten. Droht Stuttgart im Sommer also ein Abgang des Innenverteidigers?
Auf nach England?
Laut der Bild nicht. Aktuell gebe es keinen Kontakt zwischen dem Bundesliga-Vierten und einem anderen Klub bezüglich Jeltsch – auch nicht von Liverpool oder Arsenal. Ohnehin wollen die Schwaben den 19-Jährigen am liebsten halten.
Erst bei einem "außergewöhnlichen Angebot" würde man im Ländle ins Grübeln kommen, schreibt die Zeitung. Eine solche Summe würde bei mindestens 50 Millionen Euro liegen, heißt es weiter – Geld, dass für Liverpool und Arsenal problemlos zu bezahlen wäre.
Wann folgt der nächste Schritt?
Dennoch ist ein Sommerabschied von Jeltsch eher unwahrscheinlich. Zum einen passt er als moderner und spielstarker Innenverteidiger perfekt zum Spielstil von Sebastian Hoeneß, zum anderen dürfte Jeltsch, wenn er seine Form hält, bald auch für die A-Nationalmannschaft auflaufen. Das würde seinen Wert noch weiter erhöhen und der VfB könnte so noch eine deutlich größere Summe einstreichen.
Dass dem 19-Jährigen eine große Karriere vorherbestimmt ist, ist sich auch Fabian Wohlgemuth sicher. Der Sportdirektor des VfB erklärte auf Bild-Nachfrage: "Sein Profil passt sehr gut zu unserer Dominanz und Spielkontrolle. Im Spielaufbau ist er einer derjenigen, der es – auch innerhalb der Bundesliga – sehr gut macht. Bei seinen Dribblings stößt er stellenweise bis zum gegnerischen Strafraum vor. Diese Routine und Abgeklärtheit in diesem Alter, das ist schon beeindruckend."
