Beim FC Bayern München richtet sich der Blick nicht nur auf das Champions-League-Duell mit Real Madrid, sondern bereits auf die Saisonvorbereitung 2026/27 im kommenden Sommer.
Wie die Münchener tz berichtet, steht nach der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko die nächste Marketing-Tour an. Dabei führt es den deutschen Rekordmeister erneut nach Asien.
Stationen in Hongkong und Südkorea
Wie berichtet wird, plant Bayern im August Reisen nach Hongkong und Südkorea. Besonders im Fokus steht dabei die Insel Jeju, die anstelle der Hauptstadt Seoul Teil der Tour sein soll. Dort besteht seit 2025 eine Verbindung zu einem Partnerklub über das Joint Venture Red&Gold Football, das der FC Bayern gemeinsam mit dem Los Angeles FC betreibt.
Geplant ist unter anderem ein Testspiel gegen den lokalen Erstligisten. Zudem könnte Ex-Bundesligaprofi Ja-cheol Koo organisatorisch eingebunden sein, der über enge Kontakte in die Region verfügt.
Ursprünglich war auch eine weitere Station in China vorgesehen. Diese Pläne wurden jedoch verworfen, da die Behörden zuletzt mehrfach keine Spielgenehmigungen für internationale Teams erteilten. Ein Grund dafür sind negative Erfahrungen mit Topklubs, die teilweise nicht mit ihren größten Stars antraten.
Münchener wollen asiatischen Markt neu erobern
Für den FC Bayern wird die Reise nach Jeju auch abseits des Platzes anspruchsvoll. Die Insel gilt in der Hochsaison als teuer, sowohl bei Flügen als auch bei Unterkünften, und auch die Ticketpreise für das geplante Testspiel dürften entsprechend hoch ausfallen.
Zudem hinterließ der Rekordmeister bei seiner Asien-Tour 2024 nicht überall den gewünschten Eindruck. Damals gewann das Team von Vincent Kompany das Testspiel gegen die Tottenham Hotspur um Nationalheld Heung-min Son mit 2:1.

Dennoch konnte man die Fans nicht durchgehend überzeugen. Umso wichtiger wird es nun, vor Ort einen stärkeren Eindruck zu hinterlassen und die internationale Marke nachhaltig weiter zu festigen.
