Die Weltmeisterschaft geht in die ganz heiße Phase. Spanien hat mit dem Sieg über Frankreich bereits das Finalticket gelöst, was England und Argentinien am Mittwochabend auch noch vorhaben. Aus der Sicht von Borussia Mönchengladbach kann das Turnier aber schon abgehakt werden, denn bei der Niederlage der Schweiz gegen Argentinien im Viertelfinale hat sich mit Nico Elvedi auch das letzte Mitglied der Fohlenelf verabschieden müssen.
Mit Elvedi, Giovanni Reyna und Joe Scally (beide USA), Haris Tabakovic (Bosnien-Herzegowina) sowie Jens Castrop (Südkorea) und Shuto Machino (Japan) waren insgesamt sechs Gladbach-Akteure bei der WM vertreten. Daher stellt sich die Frage, wie viel Geld die Borussia durch die Abstellregelung der FIFA schlussendlich bekommt.
Million-Grenze wohl leicht überschritten – WM-Kompensation geringer als vor vier Jahren
Die Rheinische Post hat diese Frage beantwortet: Zusammengerechnet kann der Bundeslist wohl mit etwa 836.000 Euro für die WM-Fahrer rechnen.
Darüber hinaus gibt es aber auch noch entsprechende Entschädigungen für Spieler, die bei den Qualifikationsspielen für dieses Turnier im Kader standen, was neben den WM-Teilnehmern um Elvedi, Machino und Tabakovic auch auf vier weitere Spieler zutrifft. Nicht zu vergessen: Ko Itakura absolvierte auch noch Spiele der WM-Quali, als er noch in Gladbach unter Vertrag stand. Rein für die Qualifikations-Abstellungen kommen laut der RP nochmal ca. 89.000 Euro dazu.
Insgesamt kann die Borussia aus der WM und der vorigen Quali-Phase also rund 925.000 Euro ziehen. Diese Summe könnte sich noch steigern, insofern die Abstellung ab dem 25. Mai und nicht erst zur theoretischen Nachnominierung gilt, was auf Machino zutreffen würde. Dann würden wohl um die 145.000 Euro dazukommen, wodurch die Million-Grenze übertroffen wäre.
Im Vergleich zur WM 2022 fällt diese Summe dennoch spürbar niedriger aus: Etwa 1,85 Millionen Euro bekam die Borussia durch das Turnier von vor vier Jahren laut der RP.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
