So steht Prömel zum Interesse des VfB Stuttgart
Von Leonard Schmidt

Mit Grischa Prömel könnte im Sommer ein sehr erfahrener Bundesliga-Spieler ablösefrei auf den Markt kommen. Der 31-Jährige absolvierte bereits 137 Partien im Oberhaus und zeigt auch in der laufenden Saison beim Tabellendritten aus Hoffenheim konstante Leistungen. Entsprechend wenig überraschend ist es, dass mehrere Vereine aus der Liga ein Auge auf den Mittelfeldspieler geworfen haben.
Große Konkurrenz für Stuttgart
Zuletzt verdichteten sich vor allem die Gerüchte rund um den VfB Stuttgart. Dort könnte im Sommer mit Angelo Stiller ein sportlich schwerwiegender Abgang drohen. Prömel gilt laut Sky als einer der Kandidaten, um diese Lücke zu schließen. Demnach soll es bereits erste konkrete Gespräche zwischen dem VfB und der Spielerseite gegeben haben. Allerdings sollen laut kicker auch der VfL Wolfsburg und RB Leipzig ihr Interesse bekundet haben.
Neben seiner Erfahrung und Führungsqualität würde Prömel dem Team auch zusätzliche Torgefahr verleihen. In der laufenden Saison steuerte er bislang sechs Treffer und zwei Vorlagen zum Erfolg der Hoffenheimer bei.
Auch wenn der Transfer im Sommer ablösefrei möglich wäre, dürfte ein Wechsel dennoch mit einigen Kosten verbunden sein. Laut Bericht würde Prömel in Stuttgart zu den Topverdienern zählen.
Prömel über das VfB-Interesse
Im Interview mit Sky Sport äußerte sich der Mittelfeldspieler nun selbst zu den Spekulationen: "Ich habe schon häufiger vor Spielen gegen den VfB gesagt, dass es für mich etwas Besonderes ist. Ich bin in Cannstatt geboren und viele Kumpels stehen beim VfB im Stadion."
Gleichzeitig betont er aber auch seine enge Verbindung zu Hoffenheim: "Nichtsdestotrotz habe ich für den VfB noch nie gespielt. Ich habe für Hoffenheim schon in der Jugend gespielt, deshalb ist das für mich auch ein Stück weit Heimat. Meine Familie kommt auch hier gerne ins Stadion."
Mit Blick auf seinen auslaufenden Vertrag und die anstehende Entscheidung wird Prömel deutlich: "So Phasen sind immer entscheidend für die restliche Karriere. Dementsprechend nehme ich mir auch die Zeit und spreche mit meiner Familie und meinen Engsten darüber, was das Richtige sein könnte. Ich habe da keinen Zeitrahmen festgelegt. Ich brauche einfach die volle Überzeugung. Wenn ich eine Sache mache, dann stehe ich zu 100 Prozent dahinter. Halbe Sachen mache ich nicht. Für mich ist die sportliche Aussicht am wichtigsten. Ich will erfolgreich Fußball spielen und mich als Persönlichkeit weiterentwickeln."
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