So stehen Leipzigs Chancen auf einen festen Gruda-Transfer
Von Jan Kupitz

RB Leipzig hatte am vergangenen Deadline Day für die größte Überraschung des Tages gesorgt, indem die Roten Bullen quasi aus dem Nichts die Verpflichtung von Brajan Gruda bekannt gaben. Der ehemalige Mainzer kam per Leihe von Brighton & Hove Albion und durfte bei seinem Debüt gegen den 1. FC Köln (2:1) direkt in der Startelf ran.
Auch wenn Gruda beim Premier-League-Klub keine ganz leichte Zeit hatte, darf man seine Verpflichtung getrost als Coup für RB Leipzig bezeichnen. Schließlich galt der Offensivkünstler zu Mainzer Zeiten als eine der heißesten Aktien der Bundesliga und als kommender Nationalspieler. Der einzige Wermutstropfen aus Sicht der Sachsen: Bei dem Leihgeschäft wurde keine Kaufoption vereinbart. Laut Sport Bild hatte sich Brighton "vehement" dagegen gewehrt, eine solche Klausel einzubauen.
"Kaum eine Chance" auf Gruda-Transfer
TV-Sender Sky hatte zwar im Rahmen des Transfers vermeldet, es sei durchaus möglich, dass Gruda den Roten Bullen über die aktuelle Saison hinaus erhalten bleibt. Doch die Sport Bild hält nun dagegen und behauptet, dass es "kaum eine Chance" auf einen dauerhaften Verbleib von Gruda gebe.
Die Erklärung ist ebenso simpel wie naheliegend: Weiß Gruda in Leipzig zu überzeugen, werden auch andere Klubs auf ihn aufmerksam. Dann wäre der Youngster für RBL "nicht zu bezahlen" und sein Weg würde eher zu einem absoluten Top-Klub führen. Schlägt er wiederum nicht ein, dürfte auch Leipzig nur ein geringes Interesse haben, ihn permanent zu halten.
Grudas Marktwert wird bei Transfermarkt auf 28 Millionen Euro geschätzt. Brighton hatte im Sommer 2024 sogar 31,5 Millionen Euro gezahlt, um ihn aus Mainz loszueisen. Entsprechend kann man sich vorstellen, wie teuer eine Verpflichtung wäre. Verpasst RB Leipzig die Champions League, dürfte ein Transfer so oder so erst gar kein Thema sein.
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