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So sieht das zweite Adeyemi-Angebot von Barça an den BVB aus – Bericht

Die Katalanen haben sich im Werben um Karim Adeyemi eine klare Schmerzgrenze gesetzt. Diese kollidiert mit den Ablöse-Hoffnungen in Dortmund.
Karim Adeyemi will nach Barcelona
Karim Adeyemi will nach Barcelona | Leon Kügeler/GettyImages

Der FC Barcelona will Karim Adeyemi. Und Karim Adeyemi will diesen Sommer ausschließlich zum FC Barcelona wechseln. Der BVB würde den 24-jährigen Angreifer ein Jahr vor Vertragsende gerne verkaufen, weil eine Vertragsverlängerung in weite Ferne gerückt ist.

Man könnte meinen, dass ein Deal schnell vereinbart ist. Schließlich wollen alle drei Parteien das gleiche. Das große 'Aber' ist natürlich die Ablösesumme. In Dortmund hatte man trotz der kurzen Rest-Vertragslaufzeit weiter gehofft, für Adeyemi zumindest noch den geschätzten Marktwert von 40 Millionen Euro kassieren zu können.

Bei einem Wechsel in die Premier League wäre das auch sicher möglich. Dorthin will Adeyemi aber nicht: Nach übereinstimmenden Meldungen hat er klipp und klar zu verstehen gegeben, dass er zu Barça und Trainer Hansi Flick möchte – der ihn einst zum deutschen Nationalspieler machte und für die WM 2022 nominierte. In Katalonien wartet bereits ein langfristiger Vertrag über fünf Jahre auf Adeyemi.

Nur leicht verbessert: So soll Barças nächste Adeyemi-Offerte aussehen

Barça will allerdings weit weniger als die in Dortmund erhoffte Ablöse zahlen. Das erste Angebot soll bei 20 Millionen Euro gelegen haben. Aus BVB-Sicht deutlich zu wenig. Zumindest die Summe, die man 2022 für Adeyemi an RB Salzburg überwies (ca. 30 Mio. Euro) soll es aus schwarzgelber Sicht sein.

Am Freitagabend berichtet Sky nun, dass Barça eine zweite Offerte vorbereite. Diese soll erneut fixe 20 Millionen Euro beinhalten. Und weitere zehn Millionen Euro an möglichen Boni vorsehen. Die Bonus-Struktur soll dabei anders geregelt und deutlich leichter erreichbar sein. Die Klubs bleiben in Gesprächen. Allerdings dürfte es fraglich sein, dass die Dortmunder dem neuen Ablöse-Vorschlag zustimmen.

Auf der anderen Seite sei laut Sky klar, dass Barça nicht mehr als insgesamt 30 Millionen Euro Ablöse für Adeyemi bieten möchte.

Barça-Schmerzgrenze vs. BVB-Hoffnungen

Dortmund setzt das durchaus unter Druck. Denn Adeyemi hat deutlich gemacht, dass er nur zu Barça möchte. Verwehrt man ihm diesen Wunsch, würde der Stürmer kommenden Sommer ablösefrei gehen. Zudem braucht die Borussia dringend Transfer-Einnahmen, um selbst weiter auf dem Markt aktiv werden zu können.

Eine Kombinantion, die nach einem Kompromiss mit den Katalanen schreit, bei dem die Ablöse für Adeyemi am Ende bei eben jenen rund 30 Millionen Euro landet. Über die Struktur an fixen Zahlungen und Boni dürfte die kommenden Stunden und Tage aber noch munter weiter verhandelt werden. Auch, ob die Dortmunder eine Weiterverkaufsbeteiligung erhalten.


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