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So rechtfertigt Barça seine irre Transfer-Offensive

Die Katalanen legen auf dem Transfermarkt los wie die Feuerwehr.
FC Barcelona
FC Barcelona | Europa Press Sports/GettyImages

Der FC Barcelona hat in diesem Sommer einiges vor! Der Transfer von Anthony Gordon ist quasi unter Dach und Fach, dazu werkeln die Katalanen an einer Verpflichtung von Julian Alvarez. Zusammen würden allein diese zwei Spieler schon knapp 180 Millionen Euro kosten – und da sprechen wir nur von der Ablöse, noch nicht aber von den Gehältern.

Viele Fans fragen sich derzeit, wie der FC Barcelona sich auf einmal so kostspielige Deals leisten kann, schließlich war er in den letzten Jahren das Synonym für leere Taschen. Der spanische Meister musste jeden Euro zweimal umdrehen und hatte immer wieder Probleme, neue Spieler zu registrieren, da man sich stets an der Grenze der finanziellen Vorgaben von La Liga befand. Und nun hauen die Katalanen derart auf die Sahne?! Kann das gut gehen?

Laut Angaben von Sky: ja! Demnach sage man in Barcelona intern, dass "aktuell genug Geld" zur Verfügung stehe. Und zwar aus zwei Gründen: Zum einen werden durch die Abgänge von Robert Lewandowski und Marcus Rashford insgesamt 40 Millionen Euro frei, da ihre Gehälter wegfallen. Zum anderen verweist man darauf, dass Barça in den letzten Jahren auf dem Transfermarkt sehr genügsam war.

Gegen diese Punkte kann man ehrlicherweise nicht viel sagen. Denn schaut man sich nur die letzten drei Jahre an, hat Barça auf dem Transfermarkt ein Plus von fast 100 Millionen Euro stehen – während viele europäische Top-Klubs ein Minus von weitaus größerer Summe haben. Da haben die Katalanen gut vorgesorgt.

Barcelonas Bilanz auf dem Transfermarkt

Saison

Ausgaben

Einnahmen

2025/26

27,5 Mio. €

31,2 Mio. €

2024/25

66,5 Mio. €

66,8 Mio. €

2023/24

33,4 Mio. €

131,7 Mio. €

Zudem ist davon auszugehen, dass Barça auch in diesem Sommer wieder ein paar Verkäufe tätigt, um Ablösen zu generieren. Ronald Araujo und Ferran Torres sind beispielsweise Kandidaten, beim passenden Angebot – so heißt es in Spanien – würde man auch bei Alejandro Baldé oder Jules Koundé über einen Verkauf sprechen.

Heißt: Barça wird das Transferminus in diesem Jahr vermutlich geringer halten können, als es derzeit den Anschein macht.

Was man aber nicht vergessen sollte: Der Umbau des Camp Nou kostet den Verein auch eine riesige Summe und belastet die Finanzen. Der FC Barcelona sollte also nicht komplett übermütig werden, sondern immer noch eine gewisse Vernunft mitschwingen lassen.


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