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Bericht: So plant Gladbach mit den verliehenen Spielern

Fünf Akteure hat die Borussia zurzeit an andere Klubs ausgeliehen – mit mäßigem Erfolg.
Tomas Cvancara im Einsatz für Celtic Glasgow
Tomas Cvancara im Einsatz für Celtic Glasgow | Paul Devlin - SNS Group/GettyImages

Zurzeit gibt es fünf Spieler, die bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stehen, aber an andere Vereine ausgeliehen sind. Mit Tomas Cvancara und Jonas Omlin sind zwei Profis darunter, die bei der Fohlenelf bereits prominente Rollen gespielt haben. Zudem handelt es sich dabei um Grant-Leon Ranos, Noah Pesch und Shio Fukuda.

Die Rheinische Post hat einen genauen Blick auf die Leihen und die Perspektiven dieser fünf Spieler geworfen. Es steht die Frage im Raum, ob sie überhaupt noch eine Zukunft bei Borussia haben und ihre Leihe in diesem Sinne für sich nutzen können. Schon jetzt scheint klar: Es dürften vorrangig Trennungen ins Haus stehen.

Cvancara und Omlin: Die 'alte Garde' ist ohne Gladbach-Zukunft

Für Cvancara, da ist sich die RP schon jetzt sicher, wird Celtic Glasgow die Kaufoption in Höhe von acht Millionen Euro nicht ziehen. Der Offensivspieler hat zwar schon mehrere Torbeteiligungen sammeln können, strahle dem Empfinden des Klubs zufolge insgesamt zu wenig Torgefahr aus. Ein Verbleib ist zumindest insofern denkbar, als dass Celtic in freie Verhandlungen mit Gladbach einsteigen könnte – wogegen sich der Bundesligist wohl nicht sträuben würde. Unabhängig vom weiteren Verlauf seiner Leihe und seinem noch bis 2028 gültigen Vertrag, soll er Gladbach zum Sommer verlassen.

Letzteres dürfte auch für Omlin gelten. An Bayer Leverkusen wurde er vorrangig deshalb verliehen, weil er bei der Borussia nicht an Moritz Nicolas vorbeikam und so sein Gehalt eingespart werden konnte. Zuletzt gab es etwas Getuschel über eine potenzielle Rückkehr zum FC Basel (90min berichtete). Eine Trennung ist auch beim Keeper das zu erwartende Szenario.

Jonas Omlin
Jonas Omlin | Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages

Perspektivspieler betreiben insgesamt zu wenig Eigenwerbung

Für Eintracht Braunschweig spielt Ranos zwar regelmäßig, über die Einsatzzeit betrachtet aber nicht wirklich lange auf. Zumeist kommt er als Einwechselspieler rein. Angesichts der anfänglichen Erwartungshaltung, mit der er im Sommer 2023 von der Reserve-Mannschaft des FC Bayern an den Niederrhein wechselte, sind seine Leistungen auch in der 2. Bundesliga nicht gut genug. Die RP spekuliert, dass Gladbach seinen Kaderplatz mit einem neuen, vermutlich eigenem Talent besetzen könnte.

Noch mehr Hoffnung macht sich Gladbach bei Pesch. Der erst 20-Jährige steht beim 1. FC Magdeburg zwar nur selten in der Startelf, kam bis Ende Januar aber regelmäßig zum Einsatz – seitdem nur noch selten und für kurze Zeit. Das Problem: Sein Vertrag bei der Fohlenelf läuft nur bis zum Sommer 2027. Eine erneute Leihe ist ohne eine Vertragsverlängerung ausgeschlossen und ob seine Leistungen schon jetzt für einen solchen Vertrauensvorschuss reichen, ist fraglich. Daher könnte auch beim jungen Offensivspieler eine Trennung bevorstehen.

Fukuda könnte vom Karlsruher SC für etwas mehr als 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet werden, wie die RP berichtet. Der Zweitligist wird den 21-jährigen Japaner aber voraussichtlich wieder zur Borussia zurückkehren lassen. Einen so guten Eindruck, als dass eine solche Investition getätigt werden würde, hat er bislang nicht hinterlassen können. Gleichzeitig hat aber auch Fukuda einen 2027 auslaufenden Gladbach-Vertrag. Die Zeichen stehen entsprechend auf Abschied.

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