Bericht: So plant Bayern die Goretzka-Nachfolge

Leon Goretzka wird München im Sommer ziemlich sicher verlassen. So sehen die Nachfolge-Pläne des FC Bayern aus.
Leon Goretzka muss den FC Bayern wohl verlassen
Leon Goretzka muss den FC Bayern wohl verlassen / F. Noever/GettyImages
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Die Zeit von Leon Goretzka beim FC Bayern neigt sich dem Ende entgegen. Wie die Sport Bild berichtet, haben die Bosse dem Mittelfeldspieler mittlerweile signalisiert, dass der auslaufende Vertrag wohl nicht mehr verlängert wird. Die Gespräche seien zwar noch nicht abgeschlossen, die Tendenz aber zu erkennen.

Somit stellt sich für den Rekordmeister die Frage, wie man sein Mittelfeld nach dem Goretzka-Abgang aufstellen möchte. Klar ist: Mit Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic haben die Münchner zwei arrivierte Kräfte für das Zentrum, zudem hat auch Tom Bischof in seinen ersten Monaten angedeutet, dass er das Niveau für den FC Bayern mitbringt. Nicht zu vergessen, dass auch Konrad Laimer dort spielen kann.

Regelt Bayern den Goretza-Abschied intern?

Laut Angaben der Sport Bild sei es daher alles andere als sicher, dass der FC Bayern einen externen Goretzka-Nachfolger verpflichtet. Vielmehr steht die Idee im Raum, den Abgang intern mit einem eigenen Nachwuchstalent aufzufangen. Bei Lennart Karl, dem in dieser Saison das Vertrauen geschenkt wird, hat das schließlich auf einer anderen Position schon ziemlich gut geklappt.

Dafür kämen zwei Kandidaten in Frage: Zum einen David Santos Daiber, der beim jüngsten Testspiel gegen RB Salzburg bereits eine Halbzeit lang spielen durfte. Laut Sport Bild wird dem 19-Jährigen im Mittelfeld die "Herausforderer-Rolle" zugetraut. Zum anderen Noel Aseko, der aktuell an Hannover 96 verliehen ist und in der 2. Bundesliga zu gefallen weiß. Zwar verfügen die 96er über eine Kaufoption, diese könnte Bayern aber mit einer direkten Rückkaufoption kontern und Aseko somit ab Sommer wieder in den Kader holen.

Soll es doch ein externer Ersatz sein, dann kommen wohl auch hier in erster Linie junge Spieler in Frage. Allen voran natürlich Kennet Eichhorn, der als eines der größten Talente Deutschlands gilt und mit 16 Jahren schon Stammspieler bei Hertha BSC ist. Dazu halten sich die Namen von den internationalen Talenten Nathan De Cat (RSC Anderlecht) und Zé Lucas (Sport Recife).

Wichtig: Im Gehalt wäre jeder der genannten Spieler um einiges günstiger als Goretzka, der pro Jahr rund 18 Millionen Euro verschlingen soll.


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