So läuft es in Straßburg: Anselmino nach BVB-Abschied im Tal der Tränen

Der BVB hätte gerne weiterhin auf Aaron Anselmino gesetzt. Stattdessen verlieh Chelsea ihn nach Straßburg, wo der junge Abwehrspieler nun gar keine Rolle spielt.
Aaron Anselmino
Aaron Anselmino | Inaki Esnaola/GettyImages

Gut sichtbar standen Aaron Anselmino die Tränen in den Augen, als er sich von seinen Teamkollegen bei Borussia Dortmund im Januar verabschieden musste. Der FC Chelsea hatte die im Leihvertrag festgeschriebene Option, den jungen Abwehrspieler vorzeitig wieder zurückzuholen, genutzt.

Während Schwarz-Gelb um einen Innenverteidiger ärmer blieb, wurde Anselmino wenig später erneut ausgeliehen - und zwar zu Partnerklub Racing Straßburg in die französische Ligue 1. Chelsea selbst hatte gar keine Verwendung für den 20-jährigen Argentinier, entschied sich aber trotzdem für dieses kuriose Hin und Her.

In Straßburg spielt Anselmino überhaupt keine Rolle

Umso bitterer aus der Sicht von Dortmund: In Straßburg spielt Anselmino gar keine Rolle. Die ersten zwei Partien verpasste er noch wegen der Folgen eines Pferdekusses. Anschließend wurde er zweimal nur wenige Momente vor dem jeweiligen Abpfiff eingewechselt, ehe er in den vergangenen zwei Pflichtspielen gar nicht erst im Kader stand.

Der Youngster hat wohl schon wieder mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen, die natürlich nicht dabei helfen, sich in Straßburg durchzusetzen. "Er ist frustriert, aber wir werden ihn noch brauchen, insbesondere nach dem Abgang von Mamadou Sarr, der eine Lücke hinterlassen hat", meinte Straßburgs Trainer in dieser Woche lediglich.

Beim BVB hatte Anselmino, abseits seiner zwei verletzungsbedingten Zwangspausen, deutlich mehr Einsatzzeiten bekommen. Ohnehin war die Chance auf Spielpraxis für ihn größer, angesichts der Dreierkette, der unklaren Rolle von Niklas Süle sowie den Ausfällen seiner Abwehr-Kollegen.

In den letzten Wochen hätte der BVB ihn gut gebrauchen können. Stattdessen muss er nun schauen, wie viel Spielpraxis in der übrigen Rückrunde in Straßburg überhaupt noch zu erreichen ist.


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