So geht S04-Trainer Muslic mit dem Sylla-Verbleib um
Von Yannik Möller

Wäre alles nach Plan verlaufen, wäre Moussa Sylla jetzt in New York und nicht mehr in Gelsenkirchen. Beim FC Schalke muss also wieder mit dem Stürmer geplant werden - und Miron Muslic muss ihn wieder einbinden.
Dass auch Sylla selbst diesen Wechsel und damit auch den Abschied vom S04 wollte, ist offensichtlich und klar. Das weiß auch Muslic, der ihn über die vergangenen oftmals torlosen Wochen und Monaten immer wieder den Rücken gestärkt hatte. "Er war anderthalb Jahre hier. Klar hat er in dieser Zeit auch schon ein paar wichtige Tore geschossen. Aber wir jammern und meckern nicht", äußerte sich der Cheftrainer auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden zu dieser Thematik.
Grundsätzlich sei er aber dennoch "froh, dass Moussa da ist": "Er gibt uns Qualität, er pusht auch den Konkurrenzkampf." Dazu verwies Muslic auch auf seine 16 Tore in der Vorsaison, die für den Klassenerhalt für Schalke von großer Bedeutung waren.
Muslic glaubt weiter an Sylla - vielleicht in neuer Rolle?
Sylla sei "klar in seinem Kopf", fokussiere sich nun wieder auf Königsblau. "Ich gebe die Hoffnung absolut nicht auf, weil ich weiß, zu was Moussa in der Lage ist. [...] Er hat die Qualität, dass er Tore macht – so viele Spieler haben diese Qualität nicht", machte Muslic mit der Rückendeckung für den 26-jährigen Angreifer weiter.
Die Absicht dahinter ist klar: Sylla soll bestenfalls wieder ans Toreschießen kommen, damit sowohl den Konkurrenzkampf beleben und den Aufstieg für Schalke wahrscheinlicher machen - und sich damit für den nächsten Sommer wieder ins Transfer-Schaufenster stellen. Damit könnte der ausgefallene Wechsel in die MLS wohl von allen Beteiligten am ehesten abgehakt und noch als Win-Win-Situation angesehen werden. Mit Edin Dzeko als Startelf-Kandidat könnte Sylla künftig auch eher als Halbzehner dahinter auflaufen und vom Zusammenspiel profitieren.
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