Die Fans von Real Madrid mussten mit den Nerven zittern, als Thibaut Courtois nach 71 Minuten beim 1:2-Viertelfinal-Aus Belgiens gegen Spanien bei der WM mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt wurde und später unter Tränen auf der Bank saß.
Courtois’ Ersatzmann Senne Lammens trug dann die Schuld am späten Siegtreffer der Spanier, als Mikel Merino den Patzer des Torhüters ausnutzte.
Da Courtois aufgrund eines ähnlichen Problems im selben Bein bereits einen Großteil der Saison 2025/26 von Real Madrid verpasst hatte – darunter das Ausscheiden im Champions-League-Viertelfinale gegen Bayern München –, befürchteten viele Real-Fans, dass der Torhüter nun erneut länger ausfallen könnte
Der ukrainische Ersatzmann Andriy Lunin sprang während Courtois’ Abwesenheit im Frühjahr für ihn ein, blieb aber in zwölf Einsätzen nur einmal ohne Gegentor.
Courtois erhält in Madrid Entwarnung
Unmittelbar nach der Niederlage gegen Spanien spielte Courtois die Verletzungsängste herunter, als er den Medien sagte: "Ich hatte starke Schmerzen im Quadrizeps. Aber ich hatte kein Problem damit, im Tor zu bleiben, nur bei langen Abwürfen. Letztendlich hat der Trainer entschieden, mich auszuwechseln. Das ist kein Problem, denn die Mannschaft steht über allem."
Der Torwart ist inzwischen zu Untersuchungen nach Madrid zurückgekehrt. Unter anderem berichtet die MARCA, dass Courtois "keine ernsthaften Schäden" an seinem Quadrizeps davongetragen habe. Befürchtungen vor einem Rückfall, der Courtois daran hindern würde, die neue Saison im Tor zu beginnen, sind daher unbegründet.
Nachdem er vom medizinischen Team in Madrid Entwarnung erhalten hat, wird Courtois nun seinen wohlverdienten Urlaub nach seinen WM-Einsätzen fortsetzen und sich Ende Juli im Rahmen eines gestaffelten Rückkehrplans für die Nationalspieler von Real Madrid wieder der Mannschaft anschließen.
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