Silva oder Guirassy? Kovac findet überraschende Lösung im Sturm
Von Hendrik Gag

Die Personalie Serhou Guirassy bestimmt dieser Tage die Schlagzeilen bei Borussia Dortmund. Der Stürmer eckt durch seine Körpersprache immer wieder an. Zuletzt musste er beim Champions-League-Spiel gegen Bodo/Glimt zunächst auf der Bank bleiben. Als er nach rund einer Stunde in die Partie kam, konnte er nicht überzeugen, im Gegenteil: Innenverteidiger Nico Schlotterbeck kritisierte Guirassys Leistung nach Abpfiff sogar öffentlich.
"Ich habe das in der Halbzeit gesagt. Wir fangen nach dem 1:0 an, extrem fahrig zu spielen, unfassbar schlechte erste Kontakte zu haben. Jeder spielt so ein bisschen sein Spiel. Die Spieler, die reinkommen, verlieren jeden Ball", erklärte der Nationalspieler und fügte hinzu: "Wenn man reinkommt in der 60. Minute, erwarte ich 30 Minuten Volldampf."
Ob die schwache Leistung und Schlotterbecks Kritik anschließend einen Einfluss auf Guirassys künftige Rolle in der Mannschaft von Niko Kovac haben würde, wurde mit Spannung erwartet. Beim Auswärtsspiel an diesem Sonntag gegen den SC Freiburg scheint es aber so, als hätte die Leistung die Entscheidung des BVB-Trainers nicht beeinflusst.
Guirassy steht wieder in der Startelf. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich Kovac gegen Fabio Silva entschieden hat. Der Portugiese wird ebenfalls von Beginn an spielen. Zum ersten Mal stehen die beiden Stürmer gemeinsam von Beginn an auf dem Feld.
BVB-Aufstellung gegen Freiburg
Kobel - Ryerson, Can, Schlotterbeck - Couto, Bellingham, Nmecha, Bensebaini - Silva, Chukwuemeka - Guirassy
Weitere BVB-Aufstellung lesen:
feed