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"Siegermentalität und Teamgeist" als Schlüssel: Stimmen zum DFB-Sieg über Elfenbeinküste

Die Stimmen zum 2:1-Sieg über die Elfenbeinküste – Deutschland steht bereits im Sechzehntelfinale.
Die DFB-Auswahl bejubelt den späten Siegtreffer
Die DFB-Auswahl bejubelt den späten Siegtreffer | Alexander Hassenstein/GettyImages

Bei der ersten halbwegs ernsthaften Reifeprüfung für die Deutsche Nationalmannschaft bei dieser Weltmeisterschaft wurde es gleich ein bisschen hakelig. Wenig überraschend agierte die Auswahl von Julian Nagelsmann weitaus weniger souverän als beim 7:1-Auftaktsieg über Curacao, gestand der Elfenbeinküste sogar zum Teil längere Druckphasen zu.

Schlussendlich nutzte die Elfenbeinküste aber mehrere gute Gelegenheiten nicht zur erneuten Führung aus, sodass Deniz Undav in der vierten Minute der Nachspielzeit noch den 2:1-Siegtreffer erzielen konnte. Der Doppelpacker, zuvor in der 60. Minute eingewechselt worden, sorgt damit für den bereits sicheren Einzug in die K.o.-Phase – und das sogar als Gruppensieger.


Nagelsmann ist "stolz auf die Jungs" – Undav lobt das Team und möchte im Flow bleiben

"Wir sind gut mit den Rückschlägen umgegangen. In den ersten Minuten haben wir etwas gebraucht, dann waren wir gut drin im Spiel", befand Julian Nagelsmann nach dem Abpfiff (via bundesliga.com). Im und rund um den gegnerischen Strafraum habe etwas "der Punch" gefehlt.

"Dann bekommen wir den Rückstand in einer eigentlich einfachen Situation. Ich finde wir sind gut zurückgekommen, das war der Schlüssel. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die reingekommen sind. Alle haben es sehr gut gemacht", zog der Bundestrainer ein insgesamt doch positives Fazit.

Julian Nagelsmann, Nadiem Amiri
Julian Nagelsmann | picture alliance/GettyImages

Im Fokus stand aber natürlich Undav, der in feinster Undav-Manier zwei Tore erzielen und damit erneut seinen Wert untermauern konnte. "Das wichtigste war, dass wir gewonnen haben. Nach dem Gegentor haben wir eine Schippe draufgelegt. Uns war klar, dass wir das Tor machen werden. Mir war klar, dass ich einen Ball bekommen werde und den dann halt nutzen muss", zeigte sich der Angreifer entsprechend selbstbewusst.

"Es klappt gerade vieles. Ich nehme den Flow mit und genieße es. Das Vertrauen der Mannschaft und des Trainerteams macht es einfacher. Es gibt keine Nervosität. Es ist nur ein Fußballspiel", wollte Undav es einfach halten.


Amiri und Tah einig: Diese Team-Mentalität kann Deutschland weit bringen

Doch mit Nadiem Amiri stand auch ein weiterer Einwechselspieler im Fokus, hatte er doch den wichtigen Ausgleichtreffer für Undav mit einer sehenswerten Flanke vorbereitet. "Das war absolut die Mentalität der Mannschaft. Wie wir uns reingehauen haben und zurückgekommen sind. So einen Zusammenhalt hatte Deutschland glaube ich lange nicht mehr, wie wir alle füreinander rennen. Wir können alle stolz auf uns sein", zeigte sich der Mittelfeldspieler rundum glücklich.

Den Faktor "Siegermentalität und Teamgeist" hob anschließend auch Jonathan Tah hervor, der in der Abwehr ein deutlich stressigeres Spiel hatte als noch am vergangenen Wochenende. "Ich glaube, dass war genau das was man braucht, um in einem Turnier erfolgreich zu sein. Wir haben nicht aufgegeben, wir wussten das wir den Gegner irgendwann müde machen werden. Wir haben immer weiter gemacht", gab es auch vom Innenverteidiger ein großes Lob für die Mannschaft. Jeder Spieler habe es "überragend gemacht". Ein Sonderlob hatte Tah für Undav übrig: "Wie Deniz reingekommen ist, ist einfach überragend."


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