Sieg fast verspielt: Musiala und Kompany schlagen Alarm
Von Franz Krafczyk

Spätestens nach dem 3:0 durch Harry Kane sah der FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt wie der sichere Sieger aus, doch danach machten es die Münchner noch einmal unnötig spannend. Eine Viertelstunde vor Schluss war es der englische Torjäger, der einen Elfmeter verursachte, ehe eine Fehlerkette der Bayern-Defensive für ein weiteres Gegentor sorgte.
Am Ende blieb es zwar bei einem alles in allem verdienten 3:2-Sieg gegen lange Zeit harmlose Hessen, doch die Schlussphase gab dem Rekordmeister nach Abpfiff zu denken. "Wir waren lange Zeit sehr dominant. Da haben wir auch sehr viel richtig gemacht", analysierte Trainer Vincent Kompany bei Sky Sport zunächst.
Doch dann wurde der Belgier deutlich: "Wir hatten eine ganz normale Woche. Da möchte ich eigentlich schon, dass wir von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben. Wir haben uns selbst ein bisschen aus dem Spiel gespielt. Wir müssen einfach daraus lernen."
Musiala warnt vor fehlender Konzentration
Ähnliche Worte wählte auch Jamal Musiala. "Für unsere Ziele dürfen wir solche Momente nicht haben. Zum Glück haben wir noch die drei Punkte geholt. Wir haben jetzt eine Woche bis zum Klassiker, um drüberzuschauen", so der Offensivstar, der am Samstag zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Historie wurde, der die Marke von 100 Siege geknackt hat.
Gerade vor dem angesprochenen Duell mit dem BVB nächste Woche Samstag ist bei den Bayern Vorsicht geboten. "Wir müssen unsere Energie und unseren Fokus immer auf 100 Prozent halten - egal in welchem Spiel, egal in welcher Minute! Das müssen wir machen, um unsere Ziele zu erreichen", forderte Musiala trotz des komfortablen Acht-Punkte-Vorsprungs deutlich.
Worte, die man vom sonst eher ruhigen Youngster nur ganz selten hört. Es bleibt abzuwarten, ob sie vor dem Klassiker gegen Dortmund Wirkung zeigen werden.
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