Es gibt diese Spieler, die passen zu einem Verein wie die Faust aufs Auge. Eine dieser Konstellationen waren Sead Kolasinac und der FC Schalke 04. Der Linksverteidiger spielte erst von 2011 bis 2017 bei Königsblau und kehrte 2021 noch einmal für ein halbes Jahr per Leihe zurück, ehe sich die Wege wieder trennten.
Fünf Jahre später steht Kolasinac womöglich erneut vor einem Wechsel. Der Vertrag des 32-Jährigen bei Atalanta Bergamo läuft im Sommer aus. Passenderweise spielt Schalke ab der kommenden Saison wieder in der Bundesliga, was die Fans von einer zweiten Rückkehr des kampfstarken Abwehrspielers träumen lässt. Doch wie realistisch ist das erneute Kolasinac-Comeback zu S04?
Zweite Schalke-Rückkehr nicht ausgeschlossen - Wie plant Atalanta?
Dass neuste Update von Sky-Reporter Dirk große Schlarmann weckt zumindest leise Hoffnungen. Denn wie der Schalke-Insider berichtet, ist der Transfer von Kolasinac nicht gänzlich ausgeschlossen.
Allerdings scheint sein Abschied aus Italien noch nicht zu 100 Prozent entschieden zu sein. Demnach hängt Kolasinacs Zukunft auch davon ab, wie die Bergamasken mit ihm planen. Laut Schlarmann will Atalanta ihm einen Dreijahresvertrag anbieten. In diesem Fall wäre ein Comeback zu S04 schnell wieder vom Tisch.
Dass der Spieler aufgrund seiner Verbundenheit zu Schalke auf einen Teil seines Gehalts verzichten würde, stünde außer Frage. Auch die besondere Konstellation mit seinen beiden Landsleuten, Trainer Miron Muslic und Stürmer Edin Dzeko, dürfte ein weiteres Argument für den Bosnier sein, um in den Ruhrpott zurückzukehren.
Mit seiner Erfahrung wäre Kolasinac sowohl sportlich als auch charakterlich eine wertvolle Verstärkung für die Königsblauen, für die es nach der Bundesliga-Rückkehr einzig darum gehen wird, die Klasse zu halten. Noch dazu ist er flexibel einsetzbar, kann sowohl links als auch innen spielen.
Bleibt abzuwarten, ob Frank Baumann mit Kolasinac den nächsten bosnischen Transfercoup eintütet. Nach der Verpflichtung von Dzeko im Winter ist dem Sportvorstand alles zuzutrauen.
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