Am Niederrhein zieht man ein bis dato positives Fazit zum bisherigen Transfersommer, der nun in die heiße Endphase übergeht. "Ich glaube, dass wir die Dinge ordentlich umgesetzt haben", resümierte Rouven Schröder nun und merkte zugleich an (via Rheinische Post): "Wir sind zufrieden, aber noch nicht bei 100 Prozent, es gibt immer Möglichkeiten nach oben."
Bei Borussia Mönchengladbach ging es frühzeitig und mit gleich mehreren Neuzugängen los. Schnell wurde klar: Schröder will einen spürbaren Umbruch innerhalb der Mannschaft erzeugen, auch so die vergangene Saison abhaken und Eugen Polanski ein frisches Team zur Verfügung stellen. Das ist weitestgehend geschafft worden, sodass zum aktuellen Zeitpunkt eher noch erhoffte Abgänge im Fokus stehen.
In Gladbach liegt der Fokus nun Verkäufen
"Wir haben noch ein bisschen was vor, weil wir uns natürlich – wie wahrscheinlich jeder weiß – auch auf der Abgangsseite orientieren wollen", äußerte sich der Sportdirektor auch dazu. Dabei geht es vorrangig um einen Verkauf von Joe Scally und Tomas Cvancara. Theoretisch sollte auch Florian Neuhaus abgegeben werden, um sein üppiges Gehalt von etwa vier Millionen Euro einzusparen. Doch dahingehend scheint es keinerlei Bewegung mehr zu geben.
"Klar ist, dass wir noch einen Abnehmer suchen. Von daher müssen wir abwarten, was passiert. Die Gespräche sind geführt", gab Schröder ein Update zu Scally. Schon zuletzt hatte er sich optimistisch hinsichtlich eines sich noch ergebenden Wechsels geäußert. Weiter verriet er: "In den vergangenen zwei Tagen musste man ein bisschen schmunzeln, weil der Transfermarkt noch einmal deutlich unruhiger geworden ist. [...] Jetzt merkt man, dass die Uhr tickt und sich andere Vereine noch einmal deutlich stärker erkundigen."
Auch der Pflichtspiel-Start sei für diese Planungen noch "extrem wichtig", merkte Schröder an: "Er kann im Kader bestimmte Dinge auslösen und zeigen, wie die Situation aussieht. Wenn alle Spieler da und fit sind, wird man bestimmte Zeichen erkennen." Die Hoffnung ist klar: Wenn Spieler, die bislang eher nicht wechselwillig waren, sehen, dass sie höchstens in der zweiten Reihe eine Rolle spielen werden, könnten sie sich dieser Option vielleicht doch noch öffnen.
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