Schröder warnt: Diese Gladbach-Baustellen dürfen nicht ignoriert werden

Zurzeit macht Borussia Mönchengladbach einen gefestigten Eindruck. Trotzdem mahnt Rouven Schröder: Anstatt zu früher Zufriedenheit muss der Fokus auf dem weiteren Verbesserungsbedarf liegen.
Rouven Schröder
Rouven Schröder / Maja Hitij/GettyImages
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Das torlose Unentschieden gegen RB Leipzig vom Freitagabend markierte für Borussia Mönchengladbach bereits das fünfte Spiel in Folge, das nicht verloren ging. Die Bilanz dieser fünf Spiele liest sich soweit einwandfrei: Vier Siege und dieses eine Remis - und damit eine Ausbeute von zehn aus möglichen zwölf Punkten plus Weiterkommen im Pokal in den vergangenen Wochen.

Nach einem desaströsen Saisonstart hat sich die Fohlenelf wieder gefangen. Die Mannschaft macht einen weitaus gefestigteren Eindruck, nutzt ihre Stärken im Umschaltspiel effizienter aus und verteidigt auch geschlossener. In diesen fünf Spielen mussten lediglich zwei Gegentore hingenommen werden, während 13 eigene Treffer bejubelt werden konnten.

Schröder will noch keine Zufriedenheit aufkommen lassen

Ist die Borussia also auf dem richtigen Weg, hin zur notwendigen Stabilisierung und einer doch noch möglichst geräuscharmen Saison? Soweit möchte Rouven Schröder noch nicht gehen. Im Gegenteil: Der Sportdirektor mahnt und verweist auf noch weitere Schwachstellen, die abgestellt werden müssen.

"Es gibt immer Dinge, die wir noch besser machen können. "

Rouven Schröder

"Es gibt immer Dinge, die wir noch besser machen können. Wir verteidigten extrem kompakt, lassen kaum Chancen zu. Aber der Trainer wird jetzt sicher mit der Mannschaft auch daran arbeiten, noch mehr Torgefahr zu entwickeln, die Angriffe noch besser auszuspielen", gab Schröder direkt ein Beispiel für den weiteren Verbesserungsbedarf (via Bild). Gegen Leipzig habe diese Offensivgefahr "phasenweise gefehlt", so der Sportdirektor.

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Gegen RBL konnte Gladbach mit dem Remis zufrieden sein / INA FASSBENDER/GettyImages

Insbesondere vor dem Duell mit dem FC St. Pauli am kommenden Dienstag, dann im DFB-Pokal, ist dies ein wichtiges Thema. Beim Aufeinandertreffen in der Bundesliga vor ein paar Wochen gab es einen souveränen und ungefährdeten 4:0-Sieg für Gladbach. Diese Torgefahr muss die Mannschaft von Eugen Polanski erneut auf den Platz bringen, um den Kiezkickern, die zurzeit mit einer Niederlagen-Serie von neun Spielen umgehen müssen, erst gar keine Hoffnung zu schenken.

"Mit unserem Offensivdrittel war ich gegen Leipzig nicht zufrieden", stimmte Polanski der Analyse von Schröder vollumfänglich zu. Dabei bemängelte er: "Da haben wir vor allem den Platz im Zehnerraum nicht immer gut genutzt, manche Entscheidungen falsch getroffen und zu langsam agiert." Wie Schröder bereits betonte: Die Borussia hat zuletzt zwar den richtigen Weg eingeschlagen - auf diesem Weg sind aber noch einige Schritte zu gehen.


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