Angesichts der anhaltenden Trainersuche rückte das Heimspiel gegen Mainz 05 zuletzt in der Öffentlichkeit beinahe etwas in den Hintergrund. Dabei wäre es für Borussia Mönchengladbach sehr wichtig, insbesondere vor dem heimischen Publikum, ein erstes Erfolgserlebnis zu erreichen. Dafür wird mit Jan-Moritz Lichte der Interimstrainer verantwortlich sein.
Mit den bislang drei Niederlagen hat sich die Fohlenelf selbst unter Druck gesetzt. Unabhängig vom neuen Cheftrainer wäre es also auch für die Mannschaft ein befreiendes Signal, wenn gegen die Nullfünfer ein Heimsieg erreicht werden würde. Damit dieses Szenario wahrscheinlicher wird, hat sich Rouven Schröder mit deutlichen Worten an die Anhänger der Borussia gewandt.
"Pfiffe helfen niemandem": Schröder hofft auf Fan-Support während des Spiels
"Die Mannschaft sollte schon den Arsch wieder hochkriegen. Aber dafür brauchen wir auch jeden Einzelnen im Stadion und 90 Minuten lang vollen Support", betonte der Sportdirektor die Bedeutung der Unterstützung der Fans (via Bild). "Auch wenn Fehler passieren – und die werden auch am Samstag passieren – müssen wir zusammenhalten. Das ist das, was Borussia immer ausgezeichnet hat."
Diese gemeinsame Widerstandsfähigkeit sei zurzeit "elementar" für die Mannschaft und könne zudem "immer ein Schlüssel dieses Klubs sein", führte Schröder weiter aus. Es ist wohl davon auszugehen, dass die Fangemeinschaft der Fohlenelf mit dem Spielbeginn unterstützend gesonnen sein wird. Immerhin ist allen bewusst, wie gefährlich die aktuelle Ausgangslage sein kann. Mit ihrem Auftritt hat die Mannschaft dann die Möglichkeit, diesen Support entweder zu nutzen und über das Spiel zu tragen, oder aber ihn mit einem ähnlichen Auftritt wie bei der 0:5-Niederlage gegen den SC Freiburg wieder schnell zu verlieren. Letzteres ist natürlich ein Szenario, das bestenfalls vermieden werden sollte.
Grundsätzlich wolle man sich der Kritik der Fans auch stellen, versicherte Schröder. "Und wenn wir schlecht waren, bin ich der Erste, der mit der Mannschaft nach dem Spiel den Kopf hinhält. Aber während der 90 Minuten helfen Pfiffe niemanden", mahnte er zugleich an.
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