Das ist bitter! Schon in der vergangenen hatten Filippo Mane immer wieder muskuläre Blessuren ausgebremst. Und auch in der neuen Saison bleibt ihm das Verletzungspech treu. Im Spiel bei der TSG Hoffenheim musste der 21 Jahre alte Innenverteidiger von Borussia Dortmund bereits in der 32. Minute beim Stand von 0:0 angeschlagen ausgewechselt werden. Mane griff sich an den rechten Oberschenkel und zeigte sofort an, dass es für ihn nicht weitergeht.
Die Verletzung entstand offenbar ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Betroffen war augenscheinlich die Rückseite des rechten Oberschenkels, die anschließend direkt bandagiert wurde. Zumindest konnte der italienische Youngster den Platz noch selbstständig und ohne fremde Hilfe verlassen. Für Mane kam Neuzugang Ethan Nwaneri ins Spiel, der dadurch deutlich früher als ursprünglich vorgesehen zu seiner Premiere im BVB-Trikot kam.
Dortmunds Defensivprobleme wachsen weiter
Der Engpass der Dortmunder auf der Innenverteidigerposition spitzt sich weiter zu. Nico Schlotterbeck und Emre Can brauchen nach ihren langwierigen Verletzungen voraussichtlich noch mindestens bis nach der ersten Länderspielpause, ehe sie Kovac wieder zur Verfügung stehen. Bei Can dürfte es gar noch deutlich länger dauern. Ramy Bensebaini fehlt zudem seit dem Supercup mit einer Rippenverletzung. Der Algerier könnte aber zeitnah wieder eine Kaderoption sein.
Mane hatte sich mit einer starken Vorbereitung als Vertreter in Stellung gebracht, doch nun fällt auch er möglicherweise weg. Für ihn ist es die Fortsetzung seiner jungen und holprigen Bundesligakarriere. Vor einem Jahr noch erlebte er bereits einen bitteren Kaltstart.
Karrierestart mit Hindernissen
Durch die Ausfälle von Nico Schlotterbeck und Emre Can wurde er am ersten Spieltag beim FC St. Pauli gleich in die Startelf gespült - und zunächst lief auch alles nach Plan. Der BVB führte mit 3:1, Mane präsentierte sich gut. Doch in der 85. Minute packte er im eigenen Strafraum zu: Rote Karte und Elfmeter. Daniel Sinani verwandelte den fälligen Strafstoß und nur drei Minuten später trafen die Gastgeber zum 3:3-Endstand.
Der unglückliche Start bremste den 2022 von Sampdoria Genua nach Dortmund gekommenen Verteidiger sofort wieder aus. Nachdem Mane am folgenden Spieltag gesperrt zuschauen musste, wurde er am 3. Spieltag beim 1. FC Heidenheim kurz vor Schluss eingewechselt. Danach war er erst einmal monatelang außen vor. Erst in der Rückrunde folgte der nächste Kurz- und eine Woche sogar ein Startelfeinsatz. Doch der war bereits zur Pause wegen einer Muskelverletzung beendet. Bis zum Saisonende blieb Mane nur noch die Zuschauerrolle, stattdessen spielte sich Luca Reggiani (18) in den Vordergrund.
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