"Schon ein bisschen zu viel": Enttäuschter Dzeko spricht aktuelle S04-Schwäche an

Startelf-Debüt und Doppelpack - und dennoch unzufrieden: Edin Dzeko zeigte sich nach dem 2:2-Remis des S04 gegen Dresden enttäuscht.
Edin Dzeko
Edin Dzeko / Rene Nijhuis/MB Media/GettyImages
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Es hätte alles so gut zusammengepasst: Direkt bei seinem Startelf-Debüt für den FC Schalke, zugleich vor den heimischen Fans, erzielte Edin Dzeko einen sehr wichtigen Doppelpack. Bis in die letzte Viertelstunde der regulären Spielzeit hinein führte Königsblau dementsprechend mit 2:0 gegen Dynamo Dresden - nur um am Ende noch den bereits sicher geglaubten Sieg aus der Hand zu geben.

"Ich habe gedacht, das 2:0 hätte gereicht - aber in dieser Liga reicht das nicht", zeigte sich Dzeko nach dem Abpfiff gegenüber Sky enttäuscht (via kicker). Die zwei Gegentreffer zum 2:2-Endstand hätten aber nicht mit seiner Auswechslung zu tun gehabt, merkte der Angreifer direkt an. Zur 70. Minute und damit noch mit der Doppelführung im Rücken, wurde der 39-Jährige durch Moussa Sylla ersetzt.

Dzeko mit wichtigem Hinweis: Vorige Stärke ist aktuelle Schwäche

Der sichtlich frustrierte Dzeko fokussierte sich trotzdem noch auf die Anzahl der Gegentore, die Schalke zwar auch wieder, aber nicht nur am Samstag gegen Dresden hatte hinnehmen müssen. "Für eine Mannschaft, die in der Hinrunde nur zehn Gegentore bekommen hat, sind jetzt sechs Gegentreffer in drei Spielen schon ein bisschen zu viel", merkte er an.

Damit thematisierte der Doppelpacker einen wichtigen Punkt: Im Laufe der Hinrunde hätten dem S04 zwei eigene Tore sehr häufig zu drei Punkten gereicht, weil nur äußerst selten mal zwei Gegentore ausgeglichen werden mussten. Zum Vergleich: Mit Eintracht Braunschweig und dem Karlsruher SC schafften es in der ersten Saisonhälfte nur zwei Teams, den Knappen in der Liga zwei Gegentore einzuschenken.

"Heute bin ich [trotz meiner Tore] nicht zufrieden, weil wir dieses Spiel nach zuletzt drei nicht so guten Spielen gewinnen wollten. Jetzt müssen wir weiter arbeiten und mehr geben. Man sieht: Das reicht noch nicht", so das Zwischenfazit des Winter-Neuzugangs.


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