Eigentlich sollte Jens Castrop in der neuen Saison eine wichtige Rolle bei Borussia Mönchengladbach einnehmen. Der 23-Jährige, der letzte Saison 26 Mal für die Fohlen in der Bundesliga auflief ist bei der Borussia unersetzbar – erst Recht nach dem Abgang von Rocco Reitz.
Doch im Testspiel gegen den FC Rottach-Egern folgte dann der Schock. Erst kugelte sich Castrop die Schulter aus, dann war mit Kreislaufproblemen wegen der großen Schmerzen auf dem Feld zusammengebrochen.
Dennoch ging man in Gladbach davon aus, in einigen Wochen wieder auf den südkoreanischen WM-Fahrer zurückgreifen zu können. Doch jetzt folgte der erneute Schock.
Erneuter Schock
Untersuchungen ergaben nämlich, dass eine Operation unumgänglich ist. Zuvor herrschte die kleine Hoffnung, dass ein konservativer Eingriff ausreicht. Aufgrund der OP wird Castrop "mehrere Monate" fehlen, wie Gladbach auch bereits offiziell verlauten ließ. Ein harter Schlag – für Castrop und für die Fohlen.
"Das ist eine bittere Nachricht für uns alle. Nun hoffen wir auf einen guten und schnellen Heilungsverlauf, damit Jens wieder in den Konkurrenzkampf im Team eingreifen kann und uns verstärkt", erklärte Sportdirektor Rouven Schröder.
Wer ersetzt Castrop?
Doch bis zu diesem Moment dauert es mutmaßlich noch einige Zeit. Bis dahin muss Trainer Eugen Polanski ohne Castrop auskommen. Aktuell hat der 40-Jährige dafür neben Youngster Mathieu Nguefack, der in der Vorbereitung bislang einen guten Eindruck hinterlässt, Philipp Sander, Enzo Leopold und den Japaner Zento Uno zur Verfügung.
Uno fällt aktuell jedoch mit muskulären Problemen aus, allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass er aufgrund seines Tempos schnell den Weg in die Startelf finden könnte, da sowohl Sander als auch Leopold über ein deutliches Tempodefizit verfügen.
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