Schlimme Befürchtungen bei Eintracht-Neuzugang Ebnoutalib
Von Simon Zimmermann

Die Frankfurter Eintracht erlebte einen schwarzen Dienstagabend in Stuttgart. Im Topspiel gegen den VfB musste sich die SGE spät mit 2:3 geschlagen geben. Winter-Neuzugang Younes Ebnoutalib war da schon längst nicht mehr auf dem Platz. Der 22-jährige Angreifer, der als Shootingstar der 2. Liga von der SV Elversberg an den Main wechselte, musste in der 20. Minute verletzt vom Feld.
Kurz zuvor ging Ebnoutalib nach einem heftigen Pressschlag mit Stuttgarts Abwehrchef Jeff Chabot zu Boden. Offenbar hatte sich der Youngster dabei das Knie verdreht. Ebnoutalib versuchte es zwar nochmal, musste wenig später aber einsehen, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.
Toppmöller zu Ebnoutalib: "Sieht nicht ganz so gut aus"
Für den neuen Eintracht-Stürmer war es in den vergangenen Monaten stetig steil bergauf gegangen. Für die Eintracht stand er in beiden Partien des Jahres in der Startelf, traf direkt bei seinem Bundesliga-Debüt gegen den BVB. Jetzt droht allerdings ein herber und äußerst bitterer Rückschlag.
"Bei Younes Ebnoutalib sieht es nicht ganz so gut aus. Er geht morgen zum MRT. Danach wissen wir genau, was die Thematik ist", erklärte SGE-Coach Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Die Aussagen des Trainers lassen Schlimmeres befürchten. "Er hat einen Schlag auf Oberschenkel und Knie abbekommen und ist weggeknickt. Wir hoffen natürlich das Beste", so Toppmöller weiter. Wie bislang zu hören ist, wird beim neuen Eintracht-Stürmer sogar ein Kreuzbandriss befürchtet. Erst die angekündigte MRT-Untersuchung wird hier Klarheit bringen. Bis dahin heißt es Daumen drücken für den 22-Jährigen.
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