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Schick mit großem Comeback? "Dann können wir noch einmal darüber sprechen"

Patrik Schick lässt nach seinem Rücktritt aus der tschechischen Nationalmannschaft die Tür für ein mögliches Comeback offen.
VonThomas Wygold
Patrik Schick im WM-Spiel gegen Südafrika
Patrik Schick im WM-Spiel gegen Südafrika | NurPhoto/GettyImages

Nach der enttäuschenden WM mit Tschechien war Schluss. Top-Torjäger Patrik Schick zog einen Strich unter seine Länderspielkarriere - nach 56 Spielen und 26 Treffern. Der Fokus des zeitweise durchaus verletzungsanfälligen 30-Jährigen sollte ganz Bayer Leverkusen und dem Vereinsfußball gelten. Doch die Entscheidung ist offenbar nicht in Stein gemeißelt.

Dass Schick immer noch internationales Niveau besitzt, steht ohnehin außer Frage. In Leverkusen zeigt er sich unter Carles Martinez bereits wieder treffsicher - und am Montag wurde er in Prag mit dem "Golden Ball" als bester tschechischer Fußballer der Saison 2025/26 ausgezeichnet. Im anschließenden Interview ließ er eine Rückkehr zum Nationalteam nur rund drei Monate nach seinem Rücktritt dann überraschend offen.

"Wenn ich gesund bin und das Gefühl habe, der Nationalmannschaft etwas geben und ihr helfen zu können, können wir noch einmal darüber sprechen", erklärte Schick. Damit bleibt ein Comeback zumindest perspektivisch möglich.

Stimmung um das Nationalteam als Faktor?

Zuvor machte Schick aber deutlich, dass sein Rücktritt aus der Nationalmannschaft vorerst Bestand hat. "Im Moment empfinde ich es weiterhin so", sagte der Angreifer auf die Frage, ob seine Entscheidung noch gelte. Zugleich blickte er kritisch auf die vergangenen Jahre zurück. "In den zehn Jahren war die Atmosphäre rund um die Nationalmannschaft nicht gut, mit Ausnahme der erfolgreichen EM 2021", so Schick weiter.

Die jüngsten Veränderungen im tschechischen Team bewertet Schick aber positiv, auch wenn die jüngsten vier Nations-League-Spiele gegen England (0:2, 0:3), Kroatien (1:2) und Spanien (1:3) allesamt verloren wurden. Unter dem neuen Nationaltrainer Santi Denia habe sich die Mannschaft aus seiner Sicht spielerisch verbessert, zudem nehme er eine bessere Stimmung rund um das Nationalteam wahr.

Mit Denia, der das Team im August vom zurückgetretenen Miroslav Koubek übernommen hatte, habe er bereits mehrfach gesprochen. Er traue dem Spanier zu, mit der Auswahl erfolgreich zu sein. Denia bestätigte indes bereits in der Vorwoche, dass die Tür für Schick "offen" sei.


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