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Schalkes neuer Abwehrchef: So reagiert Kurucay auf das Katic-Aus

Nach dem Ausfall von Nikola Katic übernimmt Hasan Kurucay eine Schlüsselrolle und könnte zum Aufstiegsfaktor werden.
Kurucay wird Katic als Abwehrchef bis zum Saisonende vertreten
Kurucay wird Katic als Abwehrchef bis zum Saisonende vertreten | picture alliance/GettyImages

Beim FC Schalke 04 rückt Hasan Kurucay plötzlich in den Mittelpunkt. Nach der schweren Verletzung von Nikola Katic, der bis zum Saisonende ausfällt, ist der 28-Jährige nun gefordert, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Als neuer Abwehrchef der Königsblauen soll er die Defensive im entscheidenden Saisonendspurt stabilisieren und der Mannschaft die nötige Sicherheit geben.

Vom Backup zur Schlüsselrolle – Kurucay bewertet Katic-Ausfall

Dabei war Hasan Kurucay erst kurz vor Saisonbeginn als Ergänzungsspieler verpflichtet worden, damals sogar vereinslos. Nur wenige Monate später ist er gesetzt und übernimmt zunehmend Verantwortung in der Defensive.

Auf den Ausfall seines Innenverteidiger-Partners reagiert er im Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung entsprechend selbstbewusst: "Wir haben in der ganzen Saison immer wieder gute Spieler ersetzen müssen. Ich bin mir sicher, dass uns das auch weiter gelingen wird."

Seine Entwicklung kommt dabei nicht von ungefähr: Mit robustem Zweikampfverhalten, starker Präsenz in der Luft und bislang vier Saisontoren hat sich Kurucay zu einem wichtigen Baustein im Spiel der Königsblauen entwickelt.

Über Umwege nach Schalke

Der Innenverteidiger hat sich seinen Weg hart erarbeitet. Aufgewachsen im dänischen Odense unter schwierigen Bedingungen, kämpfte er sich über Umwege in den Profifußball. Lange blieb ihm der große Durchbruch verwehrt, zwischenzeitlich spielte er sogar in Norwegens zweiter Liga vor wenigen Zuschauern.

Erst mit dem Wechsel in die 2. Bundesliga zu Eintracht Braunschweig gelang ihm der Durchbruch, später folgte eine Station in Belgien, ehe er schließlich auf Schalke landete. "Ich wusste immer, dass ich das Talent habe", sagte Kurucay rückblickend.

Fokus auf den Aufstieg

Vor dem Topspiel beim SV Elversberg stehen die Knappen aufgrund der dünnen Personaldecke spürbar unter Druck, doch Hasan Kurucay bleibt demonstrativ gelassen: "Egal, was am Sonntag passiert, es sind noch mehrere Spiele zu gehen."

Wer neben ihm in der Innenverteidigung auflaufen wird, ist noch offen, doch für den 28-Jährigen spielt das keine große Rolle: "Ich mache mein Ding, die Entscheidung trifft der Trainer."

Im engen Aufstiegsrennen kommt es jetzt vor allem auf defensive Stabilität und Führungsqualität an. Genau diese soll Kurucay in den kommenden Wochen verkörpern, als neuer Abwehrchef, der Verantwortung übernimmt und der Mannschaft Halt gibt. Gelingt ihm das, könnte er zu einem entscheidenden Faktor im Saisonendspurt werden.

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