Schalke schließt Partnerschaft mit US-Klub

Der FC Schalke 04 kooperiert in Zukunft mit dem US-Team Monterey Bay FC. Dabei soll es vor allem um die Nachwuchsförderung gehen.
Schalke 04 stellt sich strategisch breiter auf
Schalke 04 stellt sich strategisch breiter auf / Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Für den FC Schalke läuft es in dieser Saison trotz der aktuellen Durststrecke immer noch richtig gut. Das Team von Miron Muslic liegt immer noch mit 40 Punkten auf Platz zwei und hat dementsprechend noch alle Chancen auf den Aufstieg.

Und auch abseits des Platzes planen die Königsblauen die Schritte für die Zukunft. Die Knappen kooperieren bereits mit den VVV-Venlo aus der Niederlande, dem schweizerischen FC Aarau und dem SV Ried aus Österreich. Jetzt kommt noch ein vierter Verein hinzu.

Schalke denkt international

Wie die Königsblauen am Donnerstag mitteilten, kooperieren die Knappen ab sofort mit dem Monterey Bay FC. Der Klub aus der USL Championship, der zweithöchsten Spielklasse in Amerika, will mit Schalke vor allem in der Nachwuchsförderung voneinander profitieren.

"Der amerikanische Markt ist als Sprungbrett für junge, entwicklungsfähige Spieler aus unserer Sicht sehr interessant", sagte Michael Langer, Trainee Management Sport bei Schalke und Ansprechpartner für die kooperierenden Vereine.

Schalkes gute Erfahrung mit den USA

Und auch Oliver Wyss, Chairman und Chief Soccer Officer von Monterey Bay, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Als amerikanischer Club eine Partnerschaft mit solch einem europäischen Traditionsverein einzugehen, ist etwas Besonderes. Als gebürtiger Schweizer verfolge ich Schalke und damit auch die herausragende Jugendarbeit. Ich freue mich, dass wir das Knowhow jetzt zusammenbringen. Die Gespräche mit Frank Baumann und Michael Langer haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben. Gemeinsam können wir langfristig etwas aufbauen, von dem beide Clubs profitieren."

Mit Talenten aus den USA hat Schalke 04 bisher auch gute Erfahrungen gemacht. Unter anderem holten die Knappen Weston McKennie und Matthew Hoppe aus den Staaten. Beide verkauften die Schalker mit ordentlich Gewinn weiter. Es bleibt also spannend, ob demnächst ein weiteres US-Juwel das königsblaue Trikot trägt.


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